rationalität von fachismus

ns-staat kan mens´ch nicht als irrational bezeichnen. im gegenteil. mit emotionen, hätte mensch diese massenvernichtung nicht durchziehen können.. nazionalzozialismus fachismus sind höhepunkte kapitalistischer verwertungslogicken..die verwertungslogick bedient sich, verschiedene ideologien zu rechtfertigung. also rassismus, sexismus, klassismus sind immerwieder wissenschaftlich bewiesene notwendigkeiten..also höhst rational.

 

rap analyese aus mein kopf.. für den VS ;)

Politrap aggrasiv kommt jetzt in deine fresse pisser
die uhr läuft               und du kannst die miete nicht zahlen digga
du gehst zu caritas diakonie … beratung für dein arsch
wie arschgeier verdienen sie geld------ wenn du bei ihnen termine holst
du gehst zum amt   und keiner fühlt sich zuständig für dein arsch
doch gehst du auf dem strich kommen die selben geier ficken dich, wenn du sie nicht fickst
ficken und gefickt werden, das scheint die letzte bastion
digga wie grpß dein schwanz ist ..in diesem spiel ist das nur ein witz
ironie des schiksals, wenn du gestern reich warst und heute gefickt wirst.
Für die einen ist ficken gewalt für andere liebe
die liebe auf dem markt und dein herz brennt
brennende städte in süden  sünde der untoten
2 wochen syrien und schon im reich der toten
salafisten werben für koran und merken nicht dass koran auf deutsch haram ist
wallah mögen sie in jenseits den zorn gottes süren, sagt der islam gelehrte
er lernte wohl nichts als bibel könnte mensch annehmen
abnehmen tuen sie alle dein geld und geben gaben alle dir die höhle auf erden
doch wer es merkte schweigte, wer es lehrte schreite
schreie in bagdad, mosul, damaskus
volle taschen der mullahs, bänker und fabrikanten 
du siehst parallele, nö das sind kanele
sie kamen sie sahen und siegten
das ist ihre geschichte und ihre party
die musik läuft und gibt dir den rytmus an... du kannst kommen alles linker komunist und du bleibst der außenseiter
du erzählst den läuten: hey ihr seid betäubt und einer läuft gleich amok in eurem arsch.. doch keiner will auf dich auhören
du bist nur der störensfriend
du schaust den leuten in den augen und keiner sieht ein freund
freude?
Niemals sie sind betäubt, du denkst sie sehen, sie träumen
du phantasierst, wenn du denkst sie würden aufwachen
du läufst auf die straße und sprichst läute an, ob sie das nicht aufhalten wollen.. 
von wollen kann keine rede sein.. den jede lebt zurück gezogen hinter gartanzaun 
zaun für zaun mauer für mauer.. halten sie sich dran fest ob es ewig halten würde.. 
es scheint alles wäre die fall des berliner mauers nie dagewesen
para ja für para.. und du schiebst paras ja paras
die einen denken an geld und den aufstieg
du denkst an die überwachung und den ausweg
die inen fallen ohne es zu merken und denken bis her gings noch gut
du seigst durch den jungel es bleibt dir nur die hoffnung
ob du recht hast oder sie spielt nur für rechte eine rolle
die rechten wollen die kontrolle du bist entkoppelt
entschläunige!
Schon vor dir sind radikale in fallen getappt.
Guck nicht weg, duck genau auf dem weg! Nichts heiligt den ziel!
Entfessel!
Schau dich um, entscheide und nach der handlung direkt nochmal
unachstsam? Ein fehlschritt bedeutet verbrennung für den revolutionär
such die lieber allys befor du dich assimilierst
engagieren!
Nicht nur am fluß warten bis die bude brennt
geh auf dem berg und lass die hügel brennen
du schaust dich um nach den erfahrungen aus den jahrtausenden vor dir.. 
und du siehst, die vernetzung und jene an menschen die schon kämpften vor dir.
Nein du bist nicht ein tier. Du bist keine pflanze
doch du wirst ein panther wenn die situation es verlangt und vernetz dich wie pilze
wenn du als zecke zubeißt und deine viren verbreitest hast du die instinkte der natur beherscht
ihre methode die herschaft, wir haben 1000 methoden
sie hassen mensch, wir können auch lieben
sie wollen nach oben, wir befestigen die horizontale 
sie haben uniforme und waffen, wir den subjekt und den wissen über raum und zeit

BDS anhänger und deutscheHunde sollten reflektieren

https://linksunten.indymedia.org/de/node/179299

die gesamte  verlinkte seite lesen: ich finde z.B. ausnahmsweise, ist die weiße-deutsche position als komentar nicht rassistisch.(bis auf die ganzen wiederholten komentare, was wieder eine weißemehrheiten position aus eine inhaltlich gute kritik macht.) ohne die begründung für antisemitische inhalte, wäre es jedoch rassistisch gewesen. normalfall wird einfach die weiße-komplinnenschaft genutz um minderheiten als rassisten, sexisten oder ähnlich zu markieren, das wäre die selbe projektion der unschöne eigene seite auf die „anderen“, wie deutschen antisemiten mit israel auch machen.(also israel als projektionsfläche für antisemiten.

der sekundäe antisemitismus vorwurf, finde ich denoch nicht berechtigt. dafür gibt es keine fakten. mensch kan nicht die definition von sekundären antisemitismus, welche für deutsche zutrifft, wegen den historischen untaten, nicht 1:1 auf migrantinnen anwenden. mensch könnte von sekundäre antismitismus reden, wenn die leute auch mal täter waren, und eine täter-opfer umkehr machen, oder wenn leute so eine starke deutsche idedität haben, sich mit deutsche geschichte idetifizieren usw.. dan wäre sekundäre antisemitimus auch bei weiß-gewachten menschen mit migrationsgeschichte anwendbar.

mensch musste aus historische geschichten wie weiß und nicht-weiß sein konstruiert wird auch wissen, dass wenn eine minderheiten gruppe versucht sich ein platz in der weißen-koplinnenschaft zu erkämpfen, das auf kosten eine andere minderheit geht. welche mensch als teil der mehrheitsgesselschaft auch mal gewaltvoll aufhalten müsste. mensch muss auch mal einschreiten, denn die neutralität wurde bedeuten, dass zwei rassfizierte gruppen gegeneinander um den gunst in der mehrheitsgesselschaft kämpfen von dem nur die weiße-erhabene gruppe profitiert. so lief es mit dem aufstieg der deutschen arbaren in usa, auf kosten der irren, später aufstieg der irren auf kosten der mixicans. oder auch den aufstieg des rassifizierten „juden“ auf kosten der araber.

doch es geht auch anders. und genau da setz doch der Peopel of Color begriff eigentlich an! bei dem PoC begriff gehts doch darum: den rassistischen normalzustand, durch dem das weiße einfünftel der erdbevölkerung profitiert: auf dem ewig anhaltenden rassistisch angezettelten kriegen in koloniale tradition, in dem mensch verschiedene minderheiten zur herschaft und aufrechterhaltung der globalen ausbeutungsverhältnisse nutz. das ist die selbe tradition welche in indien sikhs nutze, in „nahenosten“ die perser bzw den shah nutze. Saudis kuwaitis usw.. nutz. und auch israilis nutz um gewisse kapitalistische wirtschaftskreisläufe(z.B. bauindustrie oder waffenindustrie) am laufen zu halten.

rassistische ideologen sitzen in neu- oder alteuropa, und müssen kein nur hetzen. und teilweise, braucht es diese ideologen nicht, den die rassistischen ideologien sind schon vor jahrhunderten niedergeschrieben und brauchen keine bewusste akteure um rassistischen bewustsein aufrecht zu erhalten.

es geht bei dem koloniale vorwurf an israel um die ausrichtung der israilische gesselschaft an das monopolregion. die abhängigkeitsverhältnisse, in dem israel sich befindet. wurde mensch nicht sofort antisemiten suchen, könnte mensch aus PoC prespektive auch viel solidarische kritik hören und auch eine solidaritäts zuruf, genau an jene menschen in israel, die in der schwer klassistisch, sexistisch, rassitische israelische gesselschaft unterdrückt werden.

einem weißen-deutschen der mit seine kriditkarte nach israelreist mögen diese widersprüche nicht umbedingt auffallen. aber fallen euch auch die riesiege mauern nicht auf? und macht e snicht logische trigger eurem hirn, das auch der berliner mauer gefallen ist. aber zionistischepolitik lebt von angst, in der theorie schon seid herzel und i der praxis in israil. ja der angst ist berechtigt. mich erfasst auch der wut, bei antisemitische angriffe in frankfurt bockenheim… und ich spüre den selben mordlust wie ich sie bei nazianschläge auf asylbewerberheime empfinde. doch das ziel der morddurstes, kan nur der profitur sein, und nicht der dumme, der einzeltätersucht und auch deshalb feige taten auf einzel menschen verübt. das ziel anfachistische angriffe, sollten wagenknechts und alle afd, npd, usw.. mitgliederinnen sein. den dasist der teil der verantwortung, die von einem rechtsstaat noch nicht übernommen wird.

judinnen, israilis, und PoC müssen miteinander reden. nicht umsonst, schreib ich diese 3 auflistungen, den es ist widersprüchlich, dass diese position, die sehr guten grundhätten, gegen rassismus und antisemitismus vorzugehen, es nicht schaffen zusammen zuarbeiten. die vierfünftel der welt bleibt in überlebsnkämpfe verwickelt, wenn es kein werdungsprozessbeginnt und mit liebe aufeinanderzugeht um gemeinsam zu sein. dabei können uns die weißen als verbündete willkommen, die bereit sind mit und dauerhafte partnerschaften einzugehn und nicht immer wie die erhabenen spender als kolonialisten unserer gedanken herkommen und uns gegeneinander aufhetzen.

als weiße versteh ich auch, weiß-türkinnen, weiß-araber, weiß-iraner.. kategorien wie rassismus, sexismus, klassismus sind zu sehr miteinander verwoben, als der kampf gegen das eine, mit dem verzicht überdem bewustsein über dem anderen keine aufderstelle treten bedeuten würde.und weiße müssen aufhören, nicht-weißen linken ihre sprechposition, sogar zur rassismus oder antisemitismus zu nehmen. ich kenne gnügend judinnen in deutschland, als dass ich prozionistisch werden könnte. aber wenn die betroffenen selbst nicht zu wort kommen, bleiben die deutschen-antideutschen fachistischhandelnden-antifachisten. und das selbe widersprüchliche verhalten, findet mensch bei weiß-türken, weiß-israilis, weiß-araber.

wenn hier schon von allen seiten säuberungsforderungen gestellt werden, dann möchte ich das alle reinen sich biete eine sauberland aufmachen. und mich in ruhe lassen. ich bin schmutzig, wie der israil kritiker der sich keine antisemitimus stempel aufdrücken lässt, wie der deutsche, der sein land verrät und paar nazis killt. wie der araber, der auf koran pisst. wie die frau die ein kopftuchträgt oder auch kein trägt, wenn es gefordert wird. wie anarchist against the wall.

didaktik von rassismus kritik: Politik unterrichten

29
Politik unterrichten
Didaktik der Rassismuskritik für die
Politische Bildung?!
Karim Fereidooni
Einleitung
41, 4 % der Deutschen stimmen der folgenden Aus-
sage zu: „Muslimen sollte die Zuwanderung nach
Deutschland untersagt werden“. 57,8 % der Deut-
schen stimmen der folgenden Aussage zu: „Ich
hätte Probleme damit, wenn sich Sinti und Roma in
meiner Gegend aufhalten“.
Die Studie von Decker et al. 2016 belegt, dass
rassismusrelevantes Denken in der Mitte der Ge-
sellschaft verankert ist und dort (re)produziert wird.
Vor diesem Hintergrund werden die o.g. Zustim-
mungswerte als Aufforderung interpretiert, die ras-
sismuskritische Gestaltung der Lehrer_innen(aus)
bildung in Forschung und Lehre zu betreiben. Wie
dies geschehen kann und welche Kenntnisse und
Maßnahmen hierfür notwendig sind, wird nachfol
gend präsentiert.
1.
Rassismuskritik ist notwendiges Professi-
onswissen
Mithilfe von Rassismus lässt sich der individuel
le und gesellschaftliche Alltag strukturieren. Das
hierzu angewendete Wissen wird als „rassistisches
Wissen“ (Terkessidis 2004, 10) bezeichnet. Dieses
Wissen stellt Individuen und Gesellschaften „ein
Interpretationsangebot zum Verstehen sozialer
Vorgänge (z.B. Arbeitslosigkeit) bereit und bietet
ihnen eine Option, soziale Welt mittels rassistisch
konstruierter Kategorien zu strukturieren“ (Scher-
schel 2006, 12). Das rassistische Wissen ist eben
so wie das grammatikalische, pädagogische und
wirtschaftliche Wissen eines Menschen, ein erwor-
benes Wissen. Demnach existiert das rassistische
Wissen nicht qua Geburt, sondern qua Sozialisati
on. Rassismus ist nicht irrational oder angeboren,
es ist von Menschen gemacht und folgt einer Logik:
Es dient als Legitimationsgrundlage, um Ungleich
heitsverhältnisse etablieren und aufrechterhalten zu
können. Bereits Kleinkinder besitzen rassistisches
Wissen und benutzen dieses, um sich selbst und
ihr soziales Umfeld zu kategorisieren (vgl. Eggers
2005).
Das rassistische Wissen wird beispielsweise
mithilfe rassistischer Wörter (vgl. Arndt/Ofuatey-Ala-
zard 2011), Kinder- und Schulbücher (vgl. Mätschke
2016. Marmer 2016 i.E.), Reiseliteratur (vgl. Stas-
zczak 2014) und der Medienberichterstattung (vgl.
Lösing 2014) (re)produziert. Die Funktionslogik des
Rassismus wird aufrechterhalten selbst oder gera-
de, wenn diese nicht explizit ausgesprochen wird.
Damit ein Individuum bzw. eine Gesellschaft für
das sozialisierte, in Alltags- und Gesellschaftsstruk-
turen inhärente, rassisti-
sche Wissen sensibilisiert
werden kann und zudem
gesellschaftlich damit be-
gonnen werden kann, die-
ses Wissen zu dekonstru-
ieren, ist rassismuskri-
tisches Wissen vonnö
ten. Das rassismuskriti-
sche Wissen gilt es pro-
aktiv zu erwerben wie
beispielsweise das Wis-
sen um didaktische Prinzipien, Unterrichtsmetho
den oder fachspezifische
Wissensbestände.
Ras
sismuskritik sollte, genauso wie die Fähigkeit, Diag
nostik oder individuelle Förderung zu betreiben, zum
Grundrepertoire der professionellen Selbstkompetenz
von (angehenden) Lehrer_innen gehören.
Demnach stellt rassismuskritisches Wissen einen
für (angehende) Lehrer_innen notwendiges Professi-
onswissen dar, welches eines aktiven Lernprozesses
bedarf. Dieser Prozess beinhaltet beispielsweise das
Wissen
um die wissenschaftliche
Definition,
Entste
hungsgeschichte und Formen, den Nutzen und die
Kosten des Rassismus. Für die Beschäftigung mit
Rassismus(kritik) eignen sich die folgenden Über-
blickswerke: Arndt (2015). Fereidooni (2016) Ferei-
dooni/El (2016). Eggers et al. (2009).
Was ist Rassismus?
Philomena
Essed
(1992,
375) definiert
Alltagsrassis
mus als „eine Ideologie, eine Struktur und ein Pro-
zess, mittels derer bestimmte Gruppierungen auf der
Grundlage tatsächlicher oder zugeschriebener bio-
logischer oder kultureller Eigenschaften als wesens
mäßig
andersgeartete
und minderwertige
‚Rassen‘
oder ethnische Gruppen angesehen werden. In der
Folge dienen diese Unterschiede als Erklärung dafür,
dass Mitglieder dieser Gruppierungen vom Zugang
zu materiellen und nicht-materiellen Ressourcen aus-
geschlossen werden“. Rassismus ist „eine spezielle
Form der Diskriminierung, in der eine Hierarchisierung
von Menschengruppen aufgrund ihrer Hautfarbe oder
Herkunft vorgenommen wird“, während bei der Diskri-
minierung, „anders als beim Rassismus, jede Person
jederzeit aus unterschiedlichsten Gründen Opfer von
Diskriminierungen werden kann (z.B. wegen (…) sexu-
eller Orientierung, (…) weil Frau, weil Mann, weil Che-
fin, weil Putzmann,
weil zu klein/zu
groß, weil zu dick/
zu dünn, weil zu wenig hübsch, weil zu hübsch etc.)“
*
Dr. Karim Fereidooni ist Juniorprofessor für Didaktik
der Sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-
Universität Bochum.
Unterrichtspraxis
Politik unterrichten
30
1/2016
(Bundschuh 2010, o.S.). Demnach sind Diskriminierun
gen, im Gegensatz zu Rassismus, nicht an die Konst-
ruktion einer „anderen Herkunft“ gebunden, sondern
nehmen allgemein-personenbezogene Merkmale zum
Anlass der Ungleichbehandlung.
Wann und wie entstand Rassismus?
Der scheinbar „wissenschaftliche“ Rassismus entstand
im Zeitalter der Aufklärung in Europa, durch die Eintei-
lung von Menschen in unterschiedliche Gruppen, das als
Rassifizierung
bezeichnet
wird. Wollrad
(2005,
14) defi
niert Rassifizierung
wie folgt: „Weiße
1
europäische Philo
sophen, Anthropologen und Ethnologen haben nicht aus
schlichter
Ordnungsliebe
Kategorien
zur Klassifikation
der gesamten Menschheit eingeführt, sondern die Ord-
nung wurde in Form einer Hierarchisierung gestaltet, de-
ren Kern in der Selbstpositionierung
der Erfinder
an der
Spitze der Hierarchie bestand“. Diese Hierarchisierung
von Menschen nach scheinbar „objektiven“ Kriterien, wie
beispielsweise der Hautfarbe,
2
geschah, um die aus-
beuterische und mörderische Kolonialisierung und den
„black holocaust bzw. die Maafa“
3
legitimieren zu kön-
nen. Die rassismusrelevante Hierarchisierung von Men-
schen dient(e) somit als „Legitimationslegende“, [welche,
Anm.d.Verf.] „die Tatsache der Ungleichbehandlung von
Menschen
‚rational‘
zu erklären
versucht[e],
obgleich
die
Gesellschaft [im Zeitalter der Aufklärung, Anm.d.Verf.]
von der prinzipiellen Gleichheit aller Menschen [ausging,
Anm.d.Verf.]“ (Rommelspacher 2005, 1).
Welche Formen des Rassismus existieren?
Während der klassische Rassismus, mit seinen Ur-
sprüngen in der Aufklärung, eine hierarchische Unter-
scheidung
zwischen
unterschiedlichen
‚Rassen‘
vor
nimmt
und die „weiße“
‚Rasse‘,
der ‚gelben‘,
‚roten‘
und
‚schwarzen
Rasse‘
als überlegen
betrachtet
(vgl. Kant
1968, 11 und 431f. zitiert nach Mosse 2006, 54f.) oder
eine genetische Unterscheidung zwischen „Ariern“ und
„Juden“ behauptet (vgl. Chamberlain 1934, 65f. zitiert
nach Mosse 2006, 128f.), argumentiert der Neo-Ras
sismus bzw. der Kulturrassismus mit der Unterschei
dungskategorie „höher- bzw. minderwertiger“ Kulturen
sowie der „Unvereinbarkeit von Kulturen“ (vgl. Balibar
2002). Kultur beinhaltet in diesem Zusammenhang u.a.
die zugeschriebene oder faktische Konfession, sodass
„gegenwärtig (…) kulturell begründete Spaltungen in der
bundesdeutschen Einwanderungsgesellschaft durch die
öffentlich praktizierte Dichotomisierung von Muslimen
und Nicht-Muslimen“ präsentiert werden, „bei der Mus-
lime als potenziell bedrohlich“ (Messerschmidt 2011, 51)
dargestellt werden. Neben der Konfession und deren
alltagspraktische Manifestation z.B. durch religiöse Klei-
dungs- und Essensvorschriften, sind die Abwertung von
Sprache und Staatsangehörigkeit rassismusrelevante
Unterscheidungsmerkmale des Neo-Rassismus.
Ist es Rassismus, wenn es unintendiert geschieht?
In der Realität existieren rassistisches und rassismus-
1
Es existieren keine „Rassen“ im biologischen
Sinne, wohl aber sozial konstruierte Rassen.
„‘Schwarz‘ bezeichnet hier eine politische Ka-
tegorie im Sinne einer ‚Identität der Unterdrü
ckungserfahrungen, die alle Gruppen von peo-
ple of color einschließt‘“ (Piesche, 1999, 204)
und verweist auf das Widerstandspotential, das
in der selbstbewussten Bezeichnung Schwar
zer Menschen seinen Ausdruck findet. „[Weiß,
Anm.d.Verf.] bezeichnet ebenfalls eine politi
sche Kategorie, allerdings im Sinne von Mach-
terfahrungen solcher Menschen, die als [weiß,
Anm.d.Verf.] konstruiert sind und denen meist
diese Macht gar nicht bewusst ist“ (Wollrad,
2005, 20). In Anlehnung an Eggers et al. (2009,
13) wird Schwarz großgeschrieben, während
weiß klein und kursiv geschrieben wird, „um den
Konstruktionscharakter markieren zu können
und diese Kategorie ganz bewusst von der Be-
deutungsebene des Schwarzen Widerstandspo
tenzials, das von Schwarzen und People of Color
dieser Kategorie eingeschrieben worden ist, ab-
zugrenzen“.
2
Arndt (2014, 21) ist der Ansicht: „Wir sehen
‚Hautfarben‘, weil der Rassismus dieses Sehen
erfunden und in Wissen verwandelt hat“.
3
Der Begriff Maafa „kommt aus dem Kiswahili,
bedeutet ‚Katastrophe, große Tragödie, schreck-
liches Ereignis‘ und bezeichnet die komplexe
interdependente Gemengelage von Sklaverei,
Imperialismus, Kolonialismus, Invasion, Unter
drückung, Entmenschlichung und Ausbeutung
(…) und (…) präsentiert sich (…) als widerständi
ge Bezeichnung, die sowohl die fünfhundertjäh
rige Geschichte weißer Gewalt (…) beschreibt
als auch den Blick für die vielgestaltigen Wider
stands- und Emanzipationsformen von Schwar
zen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent,
in den Amerikas und in Europa öffnet. (…) Maafa
und African/Black Holocaust werden (…) syno-
nym gebraucht“ (Ofuatey-Alazard 2011, 594).
kritisches Wissen parallel nebeneinander, worauf
Scherschel hinweist: „Die Verwobenheit von rassis-
tischer Konstruktion und ihrer gleichzeitigen selbst-
kritischen
Problematisierung
lässt (…) einen reflek
tierten Rassismus zu Tage treten, der sich dadurch
auszeichnet, dass aufklärerische und rassistische
Ideologeme zugleich kommuniziert werden kön-
nen, mithin Rassismus und Selbstkritik in gleichem
Atemzug vorkommen“ (ebd. 2006, 172). Demnach
schließt „Nettsein bzw. intelligent sein“ das Denken
bzw. Äußern von rassismusrelevanten Sachverhal
ten nicht aus. Broek merkt an, „daß Menschen nicht
bewusst rassistisch sein wollen, bedeutet nicht, daß
sie es nicht sind“ (ebd. 1993, 93).
Alltagsrassimus ist in der Regel nicht intendiert,
aber trotzdem problematisierungswürdig. Beispiels
weise sollte folgende Schüler_innenäußerung: „Ich
bin froh, dass die Ausländer bzw. Migranten hier-
sind, weil sie die Arbeiten machen, die die Deut-
schen nicht machen möchten“ in ihrer Verwoben
heit von Rassismus und Klassismus thematisiert
werden.
1/2016
31
Politik unterrichten
Wer ist von Rassismus betroffen?
Alltagsrassismus beschädigt die Integrität aller
Menschen; so auch von Menschen, die scheinbar
von Rassismus
(un)bewusst
profitieren.
Zwar ist
darauf
hinzuweisen,
dass
rassismusspezifische
Erfahrungen von
weißen
Deutschen in Quantität
und Qualität nicht mit jenen von Schwarzen Deut-
schen bzw. Deutschen of Color vergleichbar sind,
doch neben dem (un)sichtbaren Nutzen von Ras-
sismus, der sich in Privilegien in Bezug auf einen
„vereinfachte[n] Zugang zur Gesundheitsvorsorge,
Chancen auf höhere Bildung, die Möglichkeit Nor-
men zu setzen, das Recht auf Anonymität, [den
Luxus sich den Zeitpunkt und die Form der Be-
schäftigung mit Rassismus aussuchen zu können,
Anm.d.Verf.]“ (Yeboah 2016, 155) äußert, existieren
die in offener bzw. klandestiner Form auftretenden
Kosten des Rassismus für alle Menschen, die in
rassismusrelevanten Gesellschaftsstrukturen le-
ben. Während der Alltagsrassismus auf Seiten von
Schwarzen Deutschen bzw. Deutschen of Color
u.a. zur Gefährdung des physischen Überlebens
und zur Deprivilegierung bezüglich des Zugangs
zum Arbeits-, Bildung-, Gesundheitsversorgung-
und Wohnungsmarkt führen kann, äußern sich die
Kosten des Rassismus für weiße Deutsche in Form
von „negativen psychosozialen Konsequenzen, die
weiße aufgrund der (Re)produktion von Rassismus
erfahren. Diese Konsequenzen betreffen ihre affek-
tiven und kognitiven Fähigkeiten, sowie Verhaltens
muster (…). Beispiele (…) sind Schuld- und Scham-
gefühle, irrationale Angst vor Schwarzen und PoC,
Ignoranz und verzerrte Vorstellungen in Bezug auf
Rassismus, Unwissen über ihre Identität als Wei-
ße, eingeschränkte bis fehlende Kompetenz, in ei-
ner differenzsensiblen Welt zu leben u. a. (Yeboah
2016, 155).
2.
Distanzierungsmuster in Bezug auf Rassis
mus
Die Ursache für einen bagatellisierenden Umgang
mit dem Thema Rassismus in der Schule liegt un-
ter anderem daran, dass es in der deutschen Ge-
sellschaft nach wie vor schwierig ist, Handlungen
und Sinnbezüge, die rassismusrelevant sind, zu
beschreiben, diese als solche zu benennen und da-
gegen vorzugehen. Ursächlich hierfür ist sicherlich
auch das Selbstverständnis der BRD als postnatio
nalsozialistischer Staat, in dem, laut Messerschmidt
(2011), (1) das Benennen und nicht das Erleben
von Rassismus skandalisiert wird, (2) Rassismus
vornehmlich als Problem von Rechtsextremisten
verortet und nicht als in sämtlichen Gesellschafts-
strukturen inhärenter Mechanismus betrachtet wird,
(3) Rassismus als Kulturalisierung und nicht als-
biologistischer Rassismus zu Tage tritt, der subtil
ist, (4) Rassismus in die Zeit von 1933-1945 ver-
schoben wird, sodass geleugnet werden kann, dass
auch gegenwärtig Rassismus in der hiesigen Ge-
4
Bezüglich des Umstandes, dass es als durchaus legitim
erscheinen kann, wenn die individuelle Erfahrung Ein-
fluss auf wissenschaftliche Konzepte hat, sei auf Kurt
Gerhard Fischer, Hermann Giesecke und Wolfgang Hilli
gen verwiesen, die ihre Erfahrungen mit dem Nationalso
zialismus, dem Zweiten Weltkrieg und der bundesdeut
schen Nachkriegszeit in ihre jeweilige politikdidaktische
Theoriekonzeption haben einfließen lassen (vgl. May/
Schattschneider 2011). Deshalb ist zu fragen: Warum
wird gegenwärtig suggeriert, dass alltäglich erlebte Ras-
sismuserfahrungen von Schüler_innen und Lehrenden
of Color bzw. Schwarzen Schüler_innen und Lehrenden
nicht Gegenstand von sozialwissenschaftlichem Unter
richt sowie Forschung und Lehre sein kann?
5
Der Verfasser dieses Beitrags plant gegenwärtig die Her
ausgabe eines Sammelbandes, in dem sich Fachdidakti
ker_innen unterschiedlicher Disziplinen mit rassismusre
levanten Sachverhalten ihrer Fächer auseinandersetzen
und rassismuskritische Gegenentwürfe in Form von Un-
terrichtsplanungen darstellen.
sellschaft eine Rolle spielt.
Diese gesellschaftlichen Distanzierungsmuster tra-
gen dazu bei, dass Rassismus in der Schule entweder
heruntergespielt oder abgewehrt wird. Demnach „(…) se-
hen sich [Personen mit Rassismuserfahrungen, Anm. d.
Verf.] (…) regelmäßig mit einem Phänomen konfrontiert,
für das es zum einen (…) keinen
legitimierten
Definitions-
und Deutungsrahmen gibt und das zum anderen oftmals
nur von ihnen als problematisch erfahren wird, für vie-
le Personen ihres Umfeldes aber unbekannt bleibt und/
oder in seiner Relevanz abgewehrt wird“ (Scharathow,
2014, S. 419).
4
Vor diesem Hintergrund muss zum einen konstatiert
werden, dass Rassismuskritik eine lebenslange Aufgabe
ist, weil alle Personen in der hiesigen Gesellschaft mit
rassismusrelevanten Wissensbeständen sozialisiert wor-
den sind. Zum anderen muss festgestellt werden, dass
eine rassismusfreie Gesellschaft bzw. Schule eine Uto-
pie ist. Erreicht werden kann zwar die rassismuskritische
Sensibilisierung von Individuen und gesellschaftlicher
Strukturen, doch Rassismus verschwindet niemals gänz-
lich aus dem kulturellen Gedächtnis von Personen und
Gesellschaften.
Der Antrieb, sich in Bezug auf Rassismus zu sensibi
lisieren, sollte ebenso wie die Sensibilisierung in Bezug
auf andere Legitimierungsgrundlagen sozialer Ungleich
heit – wie beispielsweise Sexismus – intrinsisch sein
und demnach aus eigenem Interesse betrieben werden.
Rassismuskritik sollte nicht in dem Glauben betrieben
werden, etwas Gutes für andere zu tun, sondern in dem
Bewusstsein, die eigene Person positiv zu verändern.
3.
Rassismusrelevanz des Unterrichtsfaches erfor-
schen und thematisieren
Rassismuskritik kann in Bezug auf alle Fachdidaktiken
und Unterrichtsfächer angeführt werden.
5
Die Fachdidaktik Sozialwissenschaften könnte
sich der politischen Geschichte der jungen BRD wid-
men und Karrierebiographien von ehemaligen Natio-
nalsozialisten wie Kurt Georg Kiesinger oder die (ru-
Politik unterrichten
32
1/2016
dimentäre) Vergangenheitsbewältigung staatlicher
Behörden wie die des Auswärtigen Amtes oder des
Bundesamtes für Verfassungsschutz thematisie
ren. Zudem könnten Materialien, die im Unterricht
angefertigt werden bzw. Schulbücher rassismus-
kritisch untersucht werden. Des Weiteren sollte der
vergangene und gegenwärtige rechte Terrorismus,
der sich in Form von Anschlägen auf Wohnheime
geflüchteter
Menschen
oder die Verfolgung
und Er
mordung von Personen, die sich gegen Rassismus
einsetzen, äußert, Gegenstand der universitären
Lehre und des schulischen Unterrichts sein. Des
Weiteren sind politische Bestrebungen rassismus-
kritischer Initiativen und Bürgerrechtsbewegungen,
die sich für die Umbenennung rassistischer Stra-
ßennamen bzw. Straßennamen von Kolonisatoren
einsetzen, als Gegenstand für den Unterricht des
Faches Sozialwissenschaften interessant (vgl. Initi-
ative Schwarze Deutsche 2014).
Des Weiteren sollten sich Lehrkräfte des Faches
Sozialwissenschaften im Unterricht aktiv mit der
rassismusrelevanten Programmatik der Alternati-
ve für Deutschland und den Äußerungen von AfD-
Mitglieder_innen proaktiv auseinandersetzen. Das
Totschweigen der AfD und deren Äußerungen, ist
kein wirksames Instrument, um der rassismusrele
vanten Programmatik und der demokratiefeindliche
Sichtweise ihrer Mitglieder zu begegnen.
Zudem könnten der Wohlstandschauvinismus
und die Etabliertenvorrechte, die in den folgenden
Schüler_innenäußerungen zu Tage treten analy-
siert werden: „Die Flüchtlinge nehmen uns die Ar-
beitsplätze weg“ und „Ich bin froh, dass die Auslän
der bzw. Migranten hier sind, denn die machen die
Arbeit, die wir nicht machen möchten“.
Ferner könnten unterschiedliche Konzepte in
Bezug auf die gesellschaftliche Diversität und das
Staatsbürgerschaftsrecht, das Ausländerrecht so-
wie die Rechte
von geflüchteten
Menschen
thema
tisiert werden.
4.
Fazit
Weil alltagsrassistisches Wissen in Gesellschaft
und Schule (re)produziert wird, ist die Anerkennung
von Rassismuskritik als notwendiges Professions
wissen in der Lehrer_innen-(ausbildung) vonnöten,
um die fachdidaktischen
und unterrichtsspezifi
schen Sachverhalte rassismuskritisch zu analysie
ren und vermitteln zu können. Zu diesem Zweck
müssen sich Individuen, die bislang (unbewusst)
von rassismusrelevanten
Strukturen
profitiert
ha
ben, mit eigenen Distanzierungsmustern in Bezug
auf Alltagsrassismus auseinandersetzen. Erst in ei-
nem dritten Schritt und nachdem sich (angehende)
Lehrer_innen rassismuskritisches Wissen angeeig
net haben, kann und sollte damit begonnen werden,
dieses
Wissen
im Unterricht
einfließen
zu lassen,
um unterrichtliche Gegenstände rassismuskritisch
zu thematisieren.
Literatur
Arndt Susan/Ofuatey-Alazard, Nadja (Hrsg.) (2011): Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus
im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk, Münster: Unrast.
Arndt, Susan (2014): Rassismus und Wissen. In: Gudrun Hentges, Kristina Nottbohm, Mechtild M. Jansen, Jamila
Adamou (Hrsg.), Sprache – Macht – Rassismus, Berlin: Metropol Verlag, S. 17-34.
Arndt, Susan (2015): Rassismus. Die 101 wichtigsten Fragen. 2. Durchgesehene
Auflage, München: C.H. Beck.
Austrian Commission for UNESCO and European University Center for Peace Studies (EPU) (1995): Declaration of
Schlaining against Racism, Violence and Discrimination. Abrufbar unter: http://www.aspr.peacecastle.eu/publications/
index_rubrik.php?rubid=8&PHPSESSID=6bmua7mogn2l504kqcoom7hcc7 (Stand: 16.05.2016).
Baliba
r, Ètienne (2002): Kultur und Identität. In: Alex Demirovic und Manuela Bojadzijev (Hrsg.), Konjunkturen des
Rassismus, Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 136-156.
Bundschuh,
Werner (2010): Unterrichtsbeispiel: Anregungen für Unterrichtseinheiten zum Gedenktag gegen Gewalt
und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 5. Mai. In: Forum Politische Bildung (Hrsg.),
Erinnerungskulturen. Informationen zur Politischen Bildung Bd. 32, Innsbruck, Wien, Bozen. Abrufbar unter: http://
Broek v
an den, Lida (1993): Am Ende der Weißheit. Vorurteile überwinden. Ein Handbuch. 2. überarbeitete Auflage,
Berlin: Orlanda Frauenverlag.
Chamberlain, Houston S. (1934): Auswahl aus seinen gesammelten Werken. Abrufbar unter: http://www.hschamberlain.
net/auswahl/auswahl.html (Stand: 12.05.2016).
Decker,
Oliver/Kiess, Johannes/Brähler, Elmar (Hrsg) (2016): Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsex-
treme Einstellungen in Deutschland. Abrufbar unter: http://www.zv.uni-leipzig.de/pressedaten/dokumente/
dok_20160615153919_948ead63a9.pdf (Stand: 19.06.2016).
Egger
s, Maureen Maisha (2005): Rassifizierung und kindliches Machtempfinden – Wie schwarze und weiße Kinder
rassifizierte Machtdifferenz verhandeln auf der Ebene der Identität. Abrufbar unter: http://macau.uni-kiel.de/servlets/
MCRFileNodeServlet/dissertation_derivate_00002289/Dissertation_Maureen_Eggers.pdf;jsessionid=35E99F8E3A
5A50F1D646853B35A04281 (Stand: 16.05.2016).
1/2016
33
Politik unterrichten
Eggers, Maureen M./Kilomba, Grada/Piesche, Peggy/Arndt, Susan (2009): Mythen, Masken, Subjekte. Kritische Weiß-
seinsforschung in Deutschland. 2. Auflage, Münster: Unrast.
Eggers, Maureen M./Kilomba, Grada/Piesche, Peggy/Arndt, Susan (2009): Konzeptionelle Überlegungen. In: dies.,
Mythen, Masken, Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. 2. Auflage, Münster: Unrast, S. 11-13.
Essed, Philomena (1992): Multikulturalismus und kultureller Rassismus in den Niederlanden. In: Institut für Migrations- und
Rassismusforschung (Hrsg.), Rassismus und Migration in Europa, Hamburg: Argument Verlag GmbH, S. 373-387.
Fereido
oni, Karim (2016): Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen im Schulwesen: Eine Studie zu Ungleichheits
praktiken im Berufskontext, Wiesbaden: Springer VS.
Fereidoon
i, Karim/ El, Meral (2016): Rassismuskritik und Widerstandsformen, Wiesbaden: Springer VS.
Initiative Schwarze Deutsche (2014): Aktion – Umbenennung der M-Straße. Abrufbar unter: http://isdonline.de/aktion-
umbenennung-der-m-strasse/ (Stand: 16.05.2016).
Kant, Immanuel (1968): Von den verschiedenen Racen der Menschen. In: Kants Werke. Vorkritische Schriften. Akademie
Textausgabe, Band II, Berlin: de Gruyter.
Kattmann, Ulrich (2016): Vielfalt der Menschen – aber keine Rassen. http://www.staff.uni-oldenburg.de/ulrich.katt
mann/32177.html (Stand: 16.05.2016).
Lösing, Felix (2014): Nachrichten aus dem ‚Herz der Finsternis‘. Rassismus im ‚Spiegel‘. In: Gudrun Hentges, Kristina
Nottbohm, Mechtild M. Jansen, Jamila Adamou (Hrsg.), Sprache – Macht – Rassismus, Berlin: Metropol Verlag, S.
97-125.
Marmer, Elina (2016): „Man denkt, man kann sich alles erlauben, weil sie Schwarz sind“. Schüler_innen afrikanischer
Herkunft über Rassismus in ihren Schulbüchern. In: Karim Fereidooni und Meral El (Hrsg.), Rassismuskritik und
Widerstandsformen, Wiesbaden: Springer VS, S. 557-572.
Mätschke, Jens (2016): Rassismus in Kinderbüchern: Lerne, welchen Wert deine soziale Positionierung hat! In: Karim
Fereidooni und Meral El (Hrsg.), Rassismuskritik und Widerstandsformen, Wiesbaden: Springer VS, S. 249-268.
May, Michael/Schattschneider, Jessica (Hrsg.) (2011): Klassiker der Politikdidaktik neu gelesen. Originale und Kom-
mentare, Schalbach/Ts. Wochenschau Verlag.
Messerschmidt, Astrid (2011): Distanzierungsmuster. Vier Praktiken im Umgang mit Rassismus. In: Anne Broden/Paul
Mecheril (Hrsg.), Rassismus bildet. Bildungswissenschaftliche Beiträge zu Normalisierung und Subjektivierung in
der Migrationsgesellschaft, Bielefeld: transcript, S. 41–57.
Mosse, George L. (2006): Die Geschichte des Rassismus in Europa, Frankfurt/Main: S.Fischer.
Ofuatey-Alazard, Nadja (2011): Maafa. In: Susan Arndt und Nadja Ofuatey-Alazard (Hrsg.), Wie Rassismus aus Wörtern
spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutscher Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk, Münster:
Unrast, S. 594-597.
Piesche, Peggy (1999): Identität und Wahrnehmung in literarischen Texten Schwarzer deutscher Autorinnen der 90er
Jahre. In: Cathy S. Gelbin, Kader Konuk, Peggy Piesche (Hrsg.), AufBrüche. Kulturelle Produktionen von Migrantin
nen, Schwarzen und jüdischen Frauen in Deutschland, Königstein/Taunus 1999, S. 195-205.
Piesche,
Peggy (2009): Der ‚Fortschritt‘ der Aufklärung – Kants ‚Race‘ und die Zentrierung des weißen Subjekts. In:
Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Pietsche, Susan Arndt (Hrsg.), Mythen, Masken, Subjekte. Kritische
Weißseinsforschung in Deutschland. 2. Auflage, Münster: Unrast, S. 30-39.
Rommelspach
er, Birgit (2005): Was ist eigentlich Rassismus? Vortrag auf der Tagung des Informations- und Dokumen
tationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) „Rassismus – eine Jugendsünde?“. Bonn. Abrufbar unter: http://
Scharathow, Wiebke (2014): Risiken des Widerstandes. Jugendliche und ihre Rassismuserfahrungen, Bielefeld: transcript.
Staszczak, Justyna (2014): Kolonial geführt. Kontinuitäten kolonialer Denkmuster in aktuellen Reiseführern zu Tansania.
In: Gudrun Hentges, Kristina Nottbohm, Mechtild M. Jansen, Jamila Adamou (Hrsg.), Sprache – Macht – Rassismus,
Berlin: Metropol Verlag, S. 126-150.
Scherschel, Karin (
2006): Rassismus als flexible symbolische Ressource. Eine Studie über rassistische Argumentati
onsfiguren, Bielefeld: transcript.
Terkessidis, Mark (2004): Die Banalität des Rassismus. Migranten zweiter Generation entwickeln eine neue Perspektive,
Bielefeld: transcript.
UNESCO (1978): Decla
ration on race and racial prejudice. Abrufbar unter: http://www.unesco.org/webworld/peace_li
brary/UNESCO/HRIGHTS/107-116.HTM (Stand: 16.05.2016).
Wollrad, Eske (2005): Weißsein im Widerspruch. Feministische Perspektiven auf Rassismus, Kultur und Religion, Kö-
nigstein/Taunus: Ulrike Helmer Verlag.
Yeboah, Amma (2016):
Rassismus und psychische Gesundheit. In: Karim Fereidooni und Meral El (Hrsg.), Rassismus
kritik und Widerstandsformen, Wiesbaden: Springer VS, S. 143-161.

abrechnung mit idenditären antiras

ich bin der person der 2012 auf dem nobordercamp köln ein streikaufruf geschrieben hat, weil für mich einwelt zusammengebrochen ist, als ich in auf eine angeblich antirassitischen camp unendlich viel rassismus erfahren hatte. und jetzt ist es 2016 und es sind immernoch die selben leute die ihre antira image verteidigen. genug geld haben sie um in mein konfortsphäre hochqualitative hefte zu hinterlassen und genügend ressourcen um weiterhin sündenbocke zu jagen.

daher, an alle mit mir solidarischen, verbreitet diesen text in netztwerken. auch gerne in korrigierter form, falls ihr denkt, das deutsche auf eine saubere deutsche sprache bestehen um Peopel of Color geschreibsel zu lesen.

grund meiner aufregung, ist _tranact!

mensch achte, auf dem ! den das gehört zu namen des zeitschrifts, welche sich als antragonisten von RS! verstehen.

schön, dass ihr es geschafft habt in einige frage punkten auf dem stand zu kommen, wo die linksradikale in deutschland schon längst ist. und schön, das ihr es schafft die szene kritische zu betrahcen. doch wenn es darum geht, die antira szene jetzt schuldfrei zu sprechen, in dem alle fehler von euch auf eine „bestimmte gruppe(gemeint ist die besagte critical whiteness-Strömung)“ (zitat seite 26 des heftes) abgewältz werden.

einerseits wird die antira szene auf die überbleibsel des separatistischen antira’s definiert. in dem sich vasilis oder auch andere ehmalige kanack attack leute sich auf keinen fall rein definieren würden. aus meine erfahrungen aus den letzen jahren, arbeiten politische PoC auch mit unreflektierten leuten zusammen, vorallem, weil sie sich ihre verbündete ja nicht aussuchen können. no lager bremen, nihmt jedoch seine alierten funktion und instrumentalisiert, die individuen für ihren politischen zwecke.

antirassismus als poliische kampfbegriff mit den ganz viele weiße-deutsche lohn und annerkenung abholen können. das ist jahrzehnten kritik von PoC an der antira-szene. sichtbar ist die tatsache der ideditären instrumentalisierung von antirassimus sieht mensch auch darin, das beinahe alle von weißen besetzen antira struckturen wirkungslos sind. egal ob es um flüchtlingsräte geht oder ingrationsstellen, lager leitungen, interkulturelle lehrstellen… all diese weise leben von existence und vorbestehen von rasssismus.

viele haben schon viele schöne sachen gesagt, doch zwiechen labern und handlung liegen zweiwelten. wenn z.B. empoerment prozess von nicht-weiße mitgliederinen von RS! ignoriert werden. wenn internalisierter rassismus verwiegen wird. wenn mensch den alpa rasssismus betoffnen als rassismus betroffener solidarisch kritisiert und damit nicht rassistisch ist(in der sinne du bleibst ein opfer) sondern sagt, du musst das nicht tuen.

bei den konflickten auf den noborder camps handelt es sich mehr um generationskonflickte, etblierte vs revolutionäre, worin immerwieder die revolutionären abbestraft werden, die revolution denoch nicht aufzuhalten war. so übernihmt _tranact! die kritikpunkte und stellt es als ihre errungenschaft und schon immer dagewesen da. aber das modell Politische aktivismus camp, ist kein model den mensch verteidigen muss. es ist nur ein projekt, es ist keine partei, keine organisation, es ist eine virtuelle funktion an dem leute zusammen kommen können und neues losstoßen können. das was geschiht, und geschah ist nie auf den camps geschehn sondern danach.

und kausalitäts ketten beobachtend, so wurden von multiideditären gruppen fragen und debatten angestoßen, und auch eine aktivismus welle: tentaction, oranienplatz, brandenburgrtor, hungerstrikes, refugees in bundestag, weiter protest märche vor allem in bayern(über jahre, bis heute) angestoßen in dem PoC, refugees sich gegenseitig empoern und sich der weißen unterstützerinnen als entscheider und inttelktuelle entledigt haben. no lager hält RS! ,eine mini gruppe, jedoch für ein ungehauer(4-5 RS! mitglieder auf dem NBC2012) no lager bremen und damalige no border struckturen, haben nicht nur jahrzehnte lange erharung und gehabt sondern auch zeit und ressourcen aus institutionnen gehabt. sowohl gute kentnisse über die gesamt diskurs in deutschland gehabt warum sie sogar kanack attack leute für sich ziehen könnten, wobei jedoch das konzept von RS! die selbe wie von kanack attak war, die gelesenen bücher sie selben, die aggrasion und wut die selben, die erfahrungen in der politischen arbeit die selben. bei RS! hat es sich lediglich um eine jungere genetration von kanackattacks und antifa gencliks gehandelt..

und trotz all der unfairen umgang, verbreiteten lügen schon in vorfeld des camps, den ich kannte RS! garnicht als ich auf dem camp kamm, aber es wurde von eine radikale gruppe aus berlin erzählt die antira ausstellung kaputt macht.. gerüchte küchen die sich bis heute festhalten und kaum ein hauch von wahrheit enthalten, jedoch zu wahrheit werden durch staatlicher gelder.

ja trotz all den lügen, all eure wahrheit, all eure hegemonie, haben wir heute weniger überreste von noborder struckturen und PoC gruppen in jede größere deutsche stadt.  sogar die sonst so ideditären antifa kids haben es kapiert und sind ihre praxis ganz wo anders, as da wo ihr seid. nämlich sie haben aufgehört für andere zu reden, sie haben aufgehört, zwiechen antira und antifa zu trennen. wenn die antira’S auf die antifa’s jetzt ein schritt losgehen würden, wären antworten wie:
-rassisten verprügeln
-weiße struckturen und dominazen aktiv angreifen
-mit spalterei aufhören
-nicht-weiße individualisierungsprozess unterstützen(gegen ständige veragemeinsierung und selbstlos werden der PoC angehn)
-unterstützen um ein teil der lasten des alltagsrassismuses die zu müdigkeit führt abzunehmen
-gegen institutioneller rassismus vorgehen

ich und viele andere PoC haben soviel geredet. ihr habt uns nicht zugehört. und ihr hört uns nicht zu. unsere gedankensind zu komplex für euer verstand. viele von uns sind aus diese szenen ausgestiegen und wir werden es weiterhin tuen, nicht weil kapitalismus entteuchungen verursacht sondern, weil ihr soldaten dieses systems geworden seid. eure traumas mit den ihr verhemmend versucht gut zu sein, was euch ahistorisch macht, welche inhaltliche auseinandersetung zu rechhaberei kämpfe macht, welche widerstand belohnt(also nur dann wenn es sich lohnt).