psyshishe diagnosen als metapher für diese welt

ja aber ich benutz die ganze zeit pshyshiche diagnosen als metapher für diese welt.. und gelte selbst als sehr wahnsinning.. mit ärtzlicher diagnose.. mensch kan doch offen damit umgehen.. und durchaus sind von sich auf die gesselschaft geschlossene annahmen, dass die welt eine psyschatrie sei, nicht falsh.

http://www.doktorpeng.de/lets-talk-about-wahnsinn-ueber-eine-geschmacklose-metaphorik/

Emanzipatorische linke und rassismus/antisemitismus

hey wer mit emanzipatorische linke argumentiert und sollte sich vorher mal die definition durchlesen:

wikipedia:
„Emanzipation stammt von dem lateinischen emancipatio, was „Entlassung aus der väterlichen Gewalt“ oder auch die „Freilassung eines Sklaven“ bedeutet.

Im 17./18. Jahrhundert erfolgte eine Bedeutungsverschiebung: Aus dem Akt des Gewährens von Selbstständigkeit wurde eine Aktion gesellschaftlicher und insbesondere politischer Selbstbefreiung (siehe auch Mündigkeit (Philosophie)). Neben die äußere tritt die innere Emanzipation: als Befreiung aus eigener Unmündigkeit und den Fesseln von Tradition, gesellschaftlichen Normen und vorgegebener Weltanschauung. Ziel emanzipatorischen Bestrebens ist ein Zugewinn an Freiheit oder Gleichheit, meist durch Kritik an Diskriminierung oder hegemonialen z. B. paternalistischen Strukturen, oder auch die Verringerung von z. B. seelischer, ökonomischer Abhängigkeit, etwa von den Eltern. Heutzutage steht der Begriff häufig synonym für die Frauenemanzipation.“

und wer sich als emanzipatorische linke begreift und der meinung ist, das so emanzipatorische linke aussieht, sollte sich mal überlegen in was für ein umfeld mensch ist:
http://www.jungewelt.de/m/2015/10-22/008.php

jungewelt labelt sich sicher nicht mit emanzipatorisch, schreibt aber auch keine antisemitische scheiße wie hier andere welche diesen label haben wollen:
http://www.taz.de/!5032241/

und ich bin sicher kein fan von junge welt, den ich bin antinationalist und genau deswegen unvereinbar mit israilischen nationalismus, wie jede andere nationalistische bestrebung sonst auch.

nach einem angriff

hey ihr lieben,
mutlu hat mir mal beigbracht wie mensch gegen dem wind segelt. er sagt mensch muss kurven machen.. so zicksackmäßig, wist ihr?
wir sind nicht in der position, das regeln gesetze oder berechenbarkeit auf unsere seite sein würden.  all dies liegt in definitionsbereichen der herschenden. das unvorhersehbare, das caos, das unberechenbare ist auf unsere zeit. wenn die herschenden die kontrolle verloren haben. und dafür ist shivas analyse und unsere vernetzungen wichtig, um ein hebelwirkung mit möglichst viel kraft auszuüben um soviel von den herschenden struckturen weg zu brechen wie nur möglich. die präzision ist dann wichtig und unsere masse…  zieht euch biete nicht zurück. haltet euch an dem 10 punkte plan für die revolution 😉
https://anarchistofcolor.wordpress.com/2014/09/20/10-punkteplan-fur-die-revolution/
lg
bewegung

Sehnsucht

Kaveh:

Es geht wieder mal ein Rechtsruck durch Deutschland und Europa. Die Politik der Bundesregierung nähert sich immer weiter den Forderungen von Pegida, AfD und Co. an, während die Bürgerrechte immer stärker beschnitten werden.

Gestern wurde im Bundestag das Asylrecht verschärft. Es ist die krasseste Asylrechtsverschärfung seit 1993. In der Regierungskoalition gab es nur eine Nein-Stimme. Cansel Kiziltepe von der SPD aus Berlin. „Die Regelungen sollen Asylverfahren beschleunigen und bewirken, dass abgelehnte Asylbewerber das Land schneller verlassen. Dazu sind Verschärfungen bei der Abschiebung und Einschränkungen bei Sozialleistungen vorgesehen. Künftig soll es verstärkt Sachleistungen statt Bargeld geben. Abgelehnte Asylbewerber, die sich einer Ausreise verweigern, sollen keine Sozialleistungen mehr erhalten.“ (Die Zeit)

Beim EU-Gipfel wurde darüber hinaus beschlossen, „dass die EU-Grenzschutzagentur Frontex und das Europäische Asyl-Unterstützungsbüro EASO mehr Personal bekommen sollen. Frontex soll zudem das Recht erhalten, Migranten selbständig abzuschieben, wenn deren Aussichten auf Asyl schlecht sind (…) Migranten ohne gültige Pässe sollen künftig häufiger unter Verwendung eines speziellen EU-Passierscheins („Laissez-Passer“) abgeschoben werden. Außerdem will die EU enger mit Afrika zusammenarbeiten, um Migration zu verhindern.“ (SZ)

Auch das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung wurde verabschiedet: „Künftig soll zehn Wochen lang gespeichert werden, mit wem du wann wie lange telefoniert hast und wem du wann eine SMS geschickt hast. Auch Standortdaten deines Handys sollen vier Wochen aufbewahrt werden. Sie geben Auskunft darüber, wo du dich aufgehalten hast. All das ist ein unverhältnismäßiger Eingriff in dein Recht auf Privatsphäre!“ (Amnesty International).

Martin Luther King: Brief an einen antizionistischen Freund

„… Du erklärst, mein Freund, dass Du kein Judenhasser, sondern bloß „Antizionist“ bist. Und ich sage, lasse die Wahrheit von hohen Berggipfeln erklingen, lasse sie in allen Tälern der grünen Erde Gottes wiederhallen: Wenn Menschen Zionismus kritisieren, meinen sie Juden – dies ist Gottes eigene Wahrheit.

Antisemitismus, der Hass auf das jüdische Volk, war und bleibt ein dunkler Fleck auf der Seele der Menschheit. In dieser Hinsicht sind wir einer Meinung. Und Du sollst wissen: Antizionismus ist dem Wesen nach antisemitisch und wird es immer sein.

Warum? Du weißt, dass Zionismus nichts Geringeres, als der Traum und das Ideal des in sein eigenes Land zurückkehrenden jüdischen Volkes ist. Das jüdische Volk, lehrt uns die Heilige Schrift, lebte einst glücklich in einem blühenden Staat im Heiligen Land. Von dort ist es von Römischen Tyrannen vertrieben worden, von den gleichen Römern, die Unseren Herrn grausam ermordet haben. Vertrieben aus seiner Heimat, sein Land in Schutt und Asche gelegt, gezwungen, durch die ganze Welt zu wandern, litt das jüdische Volk unter der Knute jeden Tyrannen, der gerade über es herrschte.

Das Volk der Schwarzen, mein Freund, weiß, was es bedeutet, die Qualen der Tyrannei von Herrschern, die wir nicht gewählt haben, zu ertragen. Unsere Brüder in Afrika haben um die Anerkennung und Verwirklichung unseren natürlichen Rechts, in Frieden unter unserer eigenen Souveränität in unserem eigenen Lande zu leben, gefleht, um sie gebeten, sie gefordert – nach ihr VERLANGT.

Wie einfach sollte es doch jedem, der dieses unveräußerliche Recht aller Menschen schätzt, fallen, das Recht des jüdischen Volkes, in seinem alten Land Israel zu leben, zu verstehen und zu unterstützen. Alle wohlwollenden Menschen jubeln über die Verwirklichung des Versprechen Gottes, Sein Volk in Freude zurückkehren zu lassen, um sein geplündertes Land wiederaufzubauen. Dies ist Zionismus, nicht mehr und nicht weniger.

Und was ist Antizionismus? Die Verweigerung dem jüdischen Volke eines Grundrechts, das wir mit Recht für die Völker Afrikas verlangen und allen anderen Völkern der Welt zugestehen. Die Diskriminierung von Juden, mein Freund, weil sie Juden sind. Kurz gesagt, es ist Antisemitismus.

Der Antisemit freut sich über jede Gelegenheit, seiner Bosheit freien Lauf zu lassen. In der westlichen Welt ist es mit der Zeit aus der Mode gekommen, sich zum Hass auf Juden offen zu bekennen. Der Antisemit muss deshalb ständig nach neuen Formen und Zuhörerschaften für sein Gift suchen. Wie sehr er diese neuen Maskerade genießt! Er hasst keine Juden, er ist bloß „Antizionist“!

Mein Freund, ich beschuldige Dich nicht des absichtlichen Antisemitismus. Ich weiß, dass Du, genau so wie ich, eine aufrichtige Liebe für Wahrheit und Gerechtigkeit und eine Abscheu gegen Rassismus, Vorurteile und Diskriminierung empfindest. Aber ich weiß, dass Du – wie manche andere – in Deinem Glauben, zugleich „Antizionist“ sein und den Grundsätzen, die Du und ich teilen, treu bleiben zu können, fehlgeleitet bist. Lass meine Worte in den Tiefen Deiner Seele wiederhallen: Wenn die Menschen Zionismus kritisieren, meinen sie Juden – Du sollst hier keinen Fehler machen.“

(Quelle: http://www.projectonesoul.com/durban_king.htm , Nach: M.L. King Jr., „Letter to an Anti-Zionist Friend“, Saturday Review XLVII (Aug. 1967), p. 76. Nachgedruckt in: M.L. King Jr., This I Believe: Selections from the Writings of Dr. Martin Luther King Jr. (New York, 1971), pp. 234-235.)