Imperialismus

kaveh:
Nicht nur der Imperialismus der USA und ihrer NATO-Verbündeten, sondern auch der russische Imperialismus trägt momentan zur Eskalation des Konflikts im „Mittleren Osten“ bei. Die Folgen dieser aggressiven Kriegspolitik werden wiederum wie ein Bumerang zurück in den Westen und Russland fliegen. Bei russischen Luftangriffen in Syrien sind laut Aktivisten vor Ort seit Ende September mehr als 1300 Menschen getötet worden – darunter mehr als 400 Zivilisten und 97 Kinder. Putin versucht genauso wie die NATO die Ukraine zu kontrollieren und der russische Imperialismus hat auch Zentralasien und den Kaukasus im Würgegriff. Schon das Russische Kaiserreich hat – neben den Briten – in Regionen wie Persien großen Schaden angerichtet und die Sowjetunion hat blutige imperiale Kriege geführt. Vor allem das militärische Eingreifen der Sowjetunion in Afghanistan zwischen 1979 und 1989 war verheerend. Zwischen 850,000 und 1,5 Millionen Zivilisten starben als Folge der sowjetischen Invasion in Afghanistan und etwa 3 Millionen Menschen, darunter hauptsächlich Zivilisten, wurden verwundet oder verkrüppelt.

Unsere Namen und weiße’s Abwehrverhalten

Auf meine Emails mit „lg. Ali Malik“ folgt öfter die Rückmeldung „Hallo Herr Ali“ oder gar „Hallo Herr Ali“. Auf meine Nachfrage kommt dann oft eine Aufforderung für Verständnis: „Malik ist nun einmal für viele ein Vorname“. Einmal hieß es gar: „Malik ist nur im Deutschen ein Familienname. Siehe die Schauspielerin Julia Malik“.

Ob weiße Deutsche davon ausgehen, dass wir Personen mit of color Namen aus Prinzip zu dumm sind, um dieses beschissene System von Begrüßung/Abschied zu verstehen? Wollt Ihr mir im Rahmen Eures weißen Privilegs der weltweiten Definitionsvorherrschaft jetzt auch noch vorschreiben, wie ich mich zu nennen habe und, dass mein Familienname statistisch gesehen eig. ein Vorname ist*?

Ich habe Eure Sprache gelernt und Ihr könnt Euch nicht einmal meinen Namen merken?

I have learned your language and you cant even remember my name?

‪#‎FuckYou‬. Lernt es. Es ist das Mindeste, was Ihr für diese Welt tun könnt.

*was er nicht ist. Ali gehört zu den häufigsten Familiennamen im persischen Raum. „heart“-Emoticon

Und an alle, die es bereits gelernt haben: love you „heart“-Emoticon

 

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weißes-shitstorm: wir sind nciht rassistisch. 😥
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hey, nur mal so, geht zu ein antirassismus workshop.. und unter biologische rassismus, also hitlerzeiten rassismus, gibt es schon rassistische diskriminirung wegen NAMEN, hautfarbe, sprache oder herkunft. dann hat sarazin noch den kulturellen rassismus euch zum lesen gegeben, was auf dem biologischen rassismus aufbaut.. und zu guter letz gibt es den post modernen rassismus, wo nicht-weiße civilisiert werden sollen.. weil europa ja das homonation ist und es hier keine frauenfeindlichkeit gibt.. müssen wir jetzt überall einmarchieren und die leute demokratisieren ode rihnen menschenrechte beibringen..

findet ihr eins dieser oben aufgelisteten gedanken weisen bei euch und folgen daraus handlungen, dan seid ihr rassisten. PUNKT. und das bedeutet nicht das nur weiße rassistisch sein können, aber nicht-weiße haben den dazugehörigen machtverhältnis, durch die hegemonialen gegebenheiten nicht um tatsächlich rassismus auszuüben, gegen weiße. da die hegemonien von raum zu raum unterschiedlich sind, ist weiß und nicht-weiß nicht an hautfarbe zu erkennen sondern durch die jeweilige positionierung auf der seite der hegemoniale-mehrheit oder auf der seite der minderheiten. wobei dabei zu betrachten ist, dass weiße mehrheitsdeutsche in jedenraum weiß sind, weil sie sich jederzeit auf die global geltende machtverhältnisse und hegemoniale-mehrheit, welche historisch-materialistisch verfestigt ist, berufen können.

ein angrieff auf die bestehende wahrheit, wo weiße definieren das sie nicht rassistisch seien, durch hegemoniale-mehrheits normen zu kontern, sind in diesem kontext weißes abwehrverhalten.

*name geändert

IS nutzt deutschen Neonazi-Internetdienst

IS und deutsche Faschisten Hand in Hand. Wundert uns überhaupt nicht :

Nach ‪#‎Panorama‬ Recherchen ist das „Medienzentrum“ der Dschihadisten über einen E-Mail-Service erreichbar, den Rechtsextremisten zur sicheren Informationsübermittlung gegründet haben.

Nach Angaben von Panorama bekannte sich der 29-jährige‪#‎Informatikstudent‬ Dennis Giemsch im Kameradenkreis offen dazu, „0x300“ zu betreiben.

Giemsch war Anführer des 2012 verbotenen „Nationalen Widerstands‪#‎Dortmund‬„, ist nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender der Neonazi-Partei „Die Rechte“ und sitzt seit Juli im Rat der Ruhrgebietsstadt, als Nachrücker für Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt. Mit Ausnahme der Islamisten nutzen offenbar vor allem Rechtsextremisten den ‪#‎Internetdienst‬ „0x300“. Zahlreiche Kameradschaften und Neonazi-Gruppen sind über E-Mail-Adressen des Anbieters erreichbar – so etwa der „Nationale Widerstand‪#‎Duisburg‬„, die „Autonomen Nationalisten ‪#‎Göppingen‬„, die „Kameradschaft ‪#‎Schwerin‬“ oder die „Nationalen Sozialisten‪#‎Nordharz‬„.

„….Im IS-Propagandablatt „Dabiq“ wird in der dritten Ausgabe (erschienen im Sommer) zur Kontaktaufnahme eine E-Mail-Adresse genannt, die über den Dienstleister „0x300“ betrieben wird. Interessenten sollen über diese Adresse mit dem „Al-Hayat-MediaCenter“ der Terrormiliz in Verbindung treten können. In dem Online-Magazin „Dabiq“, das in mehreren Sprachen erscheint, wird auch zu Anschlägen in ‪#‎Europa‬ aufgerufen ….“

http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Kurios-IS-nutzt-deutschen-Neonazi-Internetdienst,neonazis222.html

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Frankfurt city rools‏

hey leute wollte mal updaten das in frankfurt, zusätzlich zu den PoC treffen jeden zweiten und vierten mittwoch im monat(safer space, mit PoC def. = “ alles was nicht arisch ist“), das montag treffen in einem raum voll mit weißen noch steht. <

also das konzept ist immernoch netzwerken, empowern, über alltagsrassismus reden und umgang damit finden.
wir arbeiten gerade an einem projekt zu aneignung ruckeroberung von weißen räumen: als nechstes das weltkulturen museum, wo ab dez ein ausstellung zu kunst aus südafrika, von Schwartzen, während der appahrtheit.
zudem werden wir einem prof, der sein abendland von terroranschlägen angegrieffen gefühlt hat, und rassistische kake gelabert hat… outen.

jo kommt vorbei… es sind immer 5-6 leute da.

hier nochmal der aufruf:
also es sind leute von copwatch, frankfurt postcolonial, eriteria united, poc hochschulgruppe(fh), queer of color conections da.

POC GRUPPE(N) FRANKFURT
Aufruf zu Aufbau von Peopel of Color Struckturen in Frankfurt

Erste lose Treffen Jeden Mondtag ab 20 Uhr

Café ExZess Hinten
Leipziger Straße 91
D-60487 Frankfurt am Main

Wo kommen wir her?

“Der “People of Color”-Begriff entstammt der Selbstbenennungspraxis rassistisch unterdrückter Menschen. Er wurde im Laufe der 1960er Jahre durch die “Black Power”-Bewegung in den USA als politischer Begriff geprägt, um die Gemeinsamkeiten zwischen Communitys mit unterschiedlichen kulturellen und historischen Hintergründen zu benennen. Dadurch sollte eine solidarische Perspektive quer zu den rassistischen Einteilungen in unterschiedliche Ethnien und “Rassen” eröffnet werden, die antirassistische Allianzen befördert.”(Kien Nghi Ha,Migazin 2009)

Als gemeinsame Plattform für grenzüberschreitende Bündnisse wendet sich dieser Begriff gleichermaßen an alle Menschen die rassistischen Erfahrungen im Alltag gemacht haben und diesen weiterhin ausgesetzt sind.

Wo sind wir Jetzt?

Auch mit Sicht auf aktuelle politische Entwicklungen ist es wichtig sich als People of Color/ MigrantInnen zu organisieren, um den wieder Salonfähig gewordenen rassistischen Normalzustand in Deutschland anzugreifen. Wir wollen über Perspektiven reden. Wir wollen uns an der Uni, auf der Straße, auf dem Arbeitsplatz und überall sonst dem Rassismus entgegensetzen. Dabei ist es wichtig, uns über eigene Netzwerke zu unterstützen und zu empowern. Wir sind nicht allein mit “unseren” Problem und gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Rassismus ein Problem von denen wird, welche dieses produzieren.

Wo wollen wir hin?

Wenn wir davon ausgehen, dass Wissen Macht ist, ist es für die Selbstermächtigung von People of Color unumgänglich, unser eigenes Wissen annzuerkennen und auszutauchen. Dafür ist es nicht nur wichtig, dass wir einen Schonraum in Bezug auf Rassimus haben, sondern auch andere strukturelle Gewalten zu reflektieren und auch ein Raum für den Umgang damit zu geben.

Wir wollen einen Raum eröffnen, in dem wir über unsere Erfahrungen, Biografien und uns selbst reden können.

„Falsche Bewustsein“ :D

http://lowerclassmag.com/2015/11/wo-seid-ihr-denn-alle-hin/#more-2954
„Um es nicht falsch zu verstehen: Das ist kein Plädoyer für mehr „Toleranz“ gegen diese Dummheiten. Es ist das Gegenteil. Es ist kein Plädoyer dafür, die eigene Position auch nur einen Milimeter aufzuweichen. Es ist das Gegenteil. Es ist die Forderung, ins Handgemenge mit jenen einzutreten, die von falschem Bewusstsein geleitet sind. In ein Handgemenge, das in seiner Breite mit einer nützlichen politischen Praxis und Argumenten geführt werden muss.“

beweis von politischer bewustsein wäre es auch die theorien aus der wissenschaft in dem alltag umzusetzen. guter artikel.. auf zu den kleinen kämpfen in den alltäglichenauseinandersetzungen… keine demos, keine vorträge mehr für mich… ups… so sollte ich das doch nicht verstehen..aber kan ich schon… ich glaube das problem ist eine andere nämlich mangelnde auseinandersetzung mit ablism(diskriminierung wegen unfähigkeiten); als gesselschaftliche unterdrückungssystem… und antifa ist mir zu bewegungslinks geworden, dass ich als bewegungslinker die nationalistischen antifa gruppen nicht aushalten möchte. eine auseinandersetzung mit internalisierte gewalt.. und die zwänge die wir uns unterwerfen, anstatt die lucken im system auszunutzen.. sich krank zu melden… zu psyshologen zu gehen usw… -heilen zu wollen-… wäre da auch angebracht bei der großen psyshatrie in dem wir uns befinden. würde mensch genau in diesen feinen unterschiede rein gucken, kritik von bordeu ernst nehmen… wäre die freiheit in form einer bewustsein bei einem selbst zufinden, und mensch würde aus eingener intresse sich in eine meute organisieren um die eigenen intressen zu schützen. und als meute, wäre die finanzierung de rrevolution durch enteignung oder geldwäche kein problem.

ach ja zu dem „falschem Bewusstsein“ muss ich noch mal adorno zitieren, damit ich zu der „szene“ dazugehöre:“es gibt kein richtiges leben im falschen.“ damit ist gemeint, dass es kein richtig und falsch gibt.. und nicht, dass wir in nihilismus verfallen sollte.. wobei nihilismus eine anfang sein könnte.