Reflxion über Bündnispartner bei #campusrassismus

Deise Reflxion ist ein aus eine linksradikale Position und möchte auf indirekt geäußerte Kritik auf Bündnispartnerinnen bei der #campusrassismus Kampagne eingehen.

Von Aktivistinnen aus Umfeld des http://www.ya-basta-netz.de.vu/
ist mir ein schreiben in die Hände gekommen, wonach die rolle der deutschen Entwicklungshilfe bei der Vertreibung von menschen insbesondere in Chiapas (Mexico) verdeutlicht wird.

„Die Entstehung der „GIZ“ Schon 2010 wurde die damalige Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED), dem Freiwilligen-Netzwerk „Weltwärts“ und der gemeinnützigen Organisation „InWent“ (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) zusammengefasst und komplett privatisiert. Die GIZ ist eine GmbH und arbeitet gewinnorientiert. Sie gehört zu 100 Prozent dem deutschen Staat. Die GIZ ist weltweit der größte Dienstleister auf entwicklungspolitischem Gebiet. Ihr Geschäftsvolumen lag zum 31.12.2013 bei über 1,9 Milliarden Euro.“

Da bei unsere Online-Kampagne  auch Weltwärts in Color zu den Kooperationspartnerinnen gehörten, möchte ich mich bei den Informanten bedenken. und schon mal eine Reflexion in Bezug zu Bündnispartner öffentlich machen und somit auch den Kritik solidarisch an Weltwärts in Color weitergeben.

Als Peobel of Color sind wir oft betroffene von Vertreibung direkt oder indirekt. unsere Existenzen werden angegriffen und wir werden eine weiße Civilisierungsprozess, besser gesagt weiß-waschung unterworfen. in diese sinne, wäre es auch falsch zu denken, das wir nicht rassistisch handeln oder Täterschaft nur bei weißen zu finden wäre. nicht-weiße Mittäter haben schon immer zu erheblichen teilen aus eigene Interessen bei der Unterwerfung durch weiße Kolonialherrinnen mitgemacht und koloniale und post-koloniale Systeme aufrechterhalten ohne das weiße zu tun.

Die Organisierung von Peopel of Color innerhalb eines rassistischen Apparats ist somit entpolitisierend und eine falsche Aneignung von Widerstandswissen um den herrschenden Verhältnissen aufrecht zu erhalten.

Ich fordere eine Positionierung eurer Gruppe zu GTZ, bzw eine Erklärung falls Weltwerts mit den Entwicklungshilfe Pläne der deutschen Bundesregierung nichts zu tun haben sollte. mir ist bisher eine Abtrennung nicht bekannt. an sich sehe ich Auslandsjahre als kolonial reisen, in eine Realität wo menschen welche aus dem globalen Süden ermorden gefoltert und Ilegalisiert werden, wenn sie in den globalen Norden einreisen wollen.

grüße
anarchist of color

Projekt Shelta

Just now activists of ours have occupied the empty building in Berger Straße 103 in Frankfurt Bornheim. Finally we can realize a shelter for homeless peoples and refugees.

We request the owner AGB to leave the house to us without asking for an inviction notice. We request the policemen to hold themselves back and not to react aggressively. Mayor Feldmann, we expect from you that you are going to support our aims in the bord of the AGB. Show that your simbolic support becomes virtually.

Within this cold temperatures it is dangerous to live outside all the time. Under these bad conditions it is lifethreatening for the refugees. But instead helping and supporting to improve the conditions of the refugees and homeless peoples, the city of Frankfurt is hiding behind rules in regulations and general accessive demands. Voices that demand tickets back to Italy are calling the B-Ebene of the train station ‚Hauptwache‘ a place of humanitarian aid – all this is the warm and welcoming culture of Frankfurt.

Looking at these conditions and after month of hopeless waiting, we decided to become active. We understand the occupiency as an act of legitime protest and want to act in selfdefensive manners. Given to these human degrading circumstances we request to manage the house by ourselves, the affected peoples. The city should take over the running costs to stop the evil circle (without working no apartment – without apartment no work). The house has to be a registered address.

We want to emphasize that the house is just an emergency shelter, the whole project is about a selfdetermined and dignified life for all of us, which we all deserve in the panel of our state of legacy.

Now it’s all about showing solidarity, being numerously present and sending a strong signal to Frankfurt and all over Germany and to the entire society.

Gerade jetzt, Aktivisten von uns haben besetzten die leere Gebäude in Berger Straße 103 in Frankfurt Bornheim. Schließlich können wir eine Unterkunft für Obdachlose Völker und Flüchtlinge.
Wir fordern die Eigentümer der AGB, das Haus zu verlassen, um uns ohne zu fragen, für eine Inviction Hinweise. Wir ersuchen den Polizisten, sich zurück zu halten und nicht aggressiv zu reagieren. Bürgermeister Feldmann, wir erwarten von Ihnen, dass du gehst zur Unterstützung unserer Ziele in der Bord der AGB. Zeigen, dass ihre Simbolic Unterstützung praktisch.
In diesem kalten Temperaturen ist es gefährlich zu Leben außerhalb die ganze Zeit. Im Rahmen dieser schlechten Bedingungen ist es lebensgefährlichen für die Flüchtlinge. Aber statt zu helfen und zu unterstützen, die Verbesserung der Bedingungen für die Flüchtlinge und Obdachlose Völker, der Stadt Frankfurt versteckt sich hinter Regeln, Vorschriften und allgemeine accessive Forderungen. Stimmen, dass die Nachfrage Tickets zurück nach Italien nennen den B-Ebene des Bahnhofs „Hauptwache“ ein Ort der humanitären Hilfe – all dies ist das warme und einladende Kultur von Frankfurt.
Diese Bedingungen und nach dem Monat der hoffnungslosen warten, haben wir uns entschieden, um aktiv zu werden. Wir verstehen die Occupiency als einen Akt der Pflichtteil Protest und handeln wollen in selfdefensive Manieren. Angesichts dieser menschlichen Menschenunwürdigen Bedingungen verwalten zu können, bitten wir das Haus von uns, den Betroffenen Völker. Die Stadt sollte übernehmen die laufenden Kosten zu stoppen, die das böse Freundeskreis (ohne arbeiten keine Wohnung – ohne Wohnung ohne Arbeit). Das Haus muss eine eingetragene Adresse.
Wir möchten betonen, daß das Haus ist nur eine Notunterkunft, das ganze Projekt ist über ein Eigenverantwortlicher und würdevolles Leben für alle von uns, die wir alle verdienen im Panel unseres Staates von Legacy.
Es ist jetzt alles über Solidarität, präsentieren und vielfach wird ein starkes Signal senden nach Frankfurt und überall in Deutschland und der ganzen Gesellschaft.

#CampusRassismus

#CampusRassismus – eine Online-Aktion der People of Color Hochschulgruppe Mainz & People of Color Hochschulgruppe Frankfurt a.M.

Die People of Color Hochschulgruppe Mainz & diePeople of Color Hochschulgruppe Frankfurt a.M. starten eine Online-Kampagne zur Sichtbarmachung von Rassismen auf dem Campus!

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartner_innen: ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland United4Eritrea, Copwatch Frankfurt, Ausländer Lesekreis Köln, #schauhin und Weltwärts in Color.

Seid ihr auch dabei?
Twittert zwischen dem 12.12 und 18.12 mit!

Mit dem Hashtag #CampusRassismus möchten wir eure Geschichten rund um Rassismus auf dem Campus hören!

Folgt uns auf Twitter (twitter.com/PoCMainz) und twittert vom 12.Dezember bis 18. Dezember fleißig mit!

Unter #CampusRassismus werden wir gemeinsam die Lebensrealitäten von Student_innen of Color in Deutschland sichtbar machen.

Alle Personen ohne Twitter-Account können ihre Stories unter #CampusRassismus auch auf Facebook teilen! Über die Verlinkung unserer Facebook-Page (facebook.com/PoCMainz) würden wir uns dabei ebenfalls erfreuen
Macht mit, denn sharing is caring!

Warum das Ganze?

Die Universität als Ort der objektiven Wissenschaft? Als Ort der universalen Bildung?

Privilegien zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Inhaber_innen für die Abwesenheit eben jener Privilegien blind machen. Das, was sich außerhalb der eigenen Lebensrealität befindet wird selten wahrgenommen.

So müssen sich weiße Menschen keine Gedanken um die Lebensrealitäten von Personen of Color machen. Der strukturelle, institutionelle sowie individuelle Rassismus dem People of Color in Deutschland ausgesetzt sind wird von diesen selten wahrgenommen.

Als People of Color finden wir uns oft isoliert in Gesellschaft. Das Zusammenkommen und Austauschen ist ein wichtiges selbstermächtigendes Instrument, um unsere Lebensrealitäten sichtbar und relevant zu machen. In dem Moment der gegenseitigen Sichtbarkeit werden unsere Erfahrungen validiert.

Rassismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen macht aber auch vor dem Campus nicht stopp. Oft wird vor allem die Universität – ebenso wie andere Bildungsinstitutionen – als Ort der objektiven Wissenschaft, der intellektuellen, und sachlichen Diskussionen wahrgenommen und dargestellt.

Viele Studierende of Color erleben eine andere Wirklichkeit auf dem Campus, den Vorlesungen und Seminaren. Oder aber bereits bei der Einschreibung.

Letztes Jahr twitterten deutschlandweit Menschen mit dem #SchauHin von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismen. Plötzlich wurden viele Fragmente und individuelle Geschichten sichtbar, die trotz ihrer Einzigartigkeit viel gemeinsam hatten.
Die Mitglieder der People of Color Hochschulgruppe Mainz haben in vielen Offline- Diskussionen ähnliche Erfahrungen gemacht.

Die vielen rassistischen Momente in der Universität erschienen plötzlich nicht mehr als ‚subjektive Empfindlichkeit‘, oder ‚Fehlinterpretation‘, sondern als einander gleichende Muster rassistischer Strukturen und Verhaltensweisen.

In diesem Jahr machten Schwarze Student_innen und Student_innen of Color weltweit auf rassistische Strukturen und Wissensinhalte an ihren Universitäten aufmerksam. In Solidarität mit den Schwarzen Student_innen in Südafrika, Nordamerika, sowie England und weltweit, möchten wir trotz der vielen gesellschaftlichen und strukturellen Unterschiede auf mögliche Gemeinsamkeiten aufmerksam machen.

Vereinzelt konnten wir in diesem Jahr Diskurse an deutschen Universitäten wahrnehmen. So fand vor einigen Monaten eine Podiumsdiskussion an der Universität Münster zum Thema
„Warum ist mein Professor nicht Schwarz?“ statt.

Zu den Podiumsteilnehmer_innen zählten unter anderem Aktivist_innen und Akademiker_innen aus England, die Kampagnen wie „Why is my curriculum white?“ und „Why isn’t my professor black?“ mitbegründeten.

Als Studierende of Color möchten wir rassistische Strukturen an der Universität, weiße Curricula, strukturelle Unterrepräsentation von Personen of Color, rassistische Aussagen und Dynamiken in Seminaren, medial sichtbar machen.

An unseren Hochschulen und Fachhochschulen finden akademisierte Diskurse um Rassismus und postkoloniale Perspektiven auf Wissensproduktionen statt. Selten wird die studentische Perspektive wirklich inkludiert. Noch seltener werden praktische Veränderungen an rassistischen Hochschulstrukturen durchgeführt.

In diesem Sinne: Speak out, share your campus realities & reclaim your voice!

Eure People of Color Hochschulgruppe Mainz & People of Color Hochschulgruppe Frankfurt a.M.