Lernfabriken …meutern!

Vernetzungstreffen vom 4.-6. März in Frankfurt (Main)

BITTE IM UNTEN ANGEGEBENEN LINK STEHENDEN FORMULAR NUTZEN UND ANMELDEN!

Vielen von uns bleibt der Zugang zu Hochschulen, Schulen und Arbeit verweigert. Ob wegen unserer Herkunft, unseres Geschlechts, unserer Hautfarbe, unserer Fähigkeiten…!

Diejenigen von uns, denen der Zugang nicht verweigert wird, bezahlen das mit der Unterwerfung unter wirtschaftliche und gesellschaftliche Zwänge, die uns krank machen.

Wir alle sind betroffen! Doch das Fortführen der Herrschaftsverhältnisse zwischen Klassen, Geschlechtern, zugeschriebener oder tatsächlicher Herkunft, Fähigkeiten und anderen konstruierten Unterschieden trennt uns voneinander.

Um zueinander zu finden, die bestehenden Verhältnissen zu ändern und diese irgendwann überwinden zu können, ist es notwendig, dass wir gemeinsam Ideen, Vorstellungen, konkrete Erfahrungen von einer anderen Gesellschaft entwickeln, zu teilen und zusammen in die Praxis umzusetzen.

Daher wollen wir uns vom 4.-6. März in Frankfurt treffen und gemeinsam überlegen, wie wir emanzipative Gesellschaftsveränderungen in Gang setzen können – an der Hochschule/Schule/im Ausbildungsbetrieb und natürlich auch darüber hinaus.

Ein genaueres Programm folgt in den nächsten Tagen.

Um vor Ort besser planen zu können möchten bitten wir euch um Anmeldung im unten stehenden Formular. nach Anmeldung bekommt ihr auch eine Mail mit Infos zur Unterbringung und Anfahrt.

http://lernfabriken-meutern.de/vernetzungstreffen-in-frankfurt-main/

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Hey bro. Did you know?

Diaspora Reflektionen

Zwischen uns.

Das Foto ist etwa aus dem Jahre 1993/94. Mein Bruder und in unserer letzten Wohnung. Als Kind war alles unkomplizierter. Dann wurden wir immer älter. Machten unterschiedliche Erfahrungen. Erfuhren eine andere Art von gesellschaftlichem Ausschluss.

Heute sehe ich meinem Bruder dabei zu, wie auch er anfängt den (antimuslimischen) Rassismus in unserer Gesellschaft immer stärker wahrzunehmen. Er erinnert mich an die erste Zeit, in der ich gewisse Dinge stärker zu hinterfragen anfing. In der ich eine Wut verspürte, die mit der heutigen nicht mehr vergleichbar ist. Diese erste Wut, wenn du gewisse Sachen in der Gesellschaft besser zu verstehen beginnst und plötzlich jeden einzelnen Moment aus deiner Vergangenheit neu einordnest. Neu definierst. Momente, die du damals nicht benennen konntest sortieren sich nun in deinen Erinnerungen und du spürst eine Überwältigung.

Auch heute ist meine Wut auf und meine Wahrnehmung für Rassismen nicht weniger. Es ist aber keine Wut mehr…

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end of the storry

https://diasporareflektionen.wordpress.com/2016/02/16/hey-bro-did-you-know/comment-page-1/#comment-111

„That’s shitty reality. So next time before you critisize a sister ask yourselves following questions:

1) Hat diese Sis diese Kritik nicht vielleicht schon auf dem Bildschirm, und weiß vielleicht etwas, was ich nicht weiß?
2) Hätte ich das Bedürfnis diese Kritik genauso zu äußern, wenn es sich um einen Mann handeln würde?
3) Wird diese Kritik wirklich von Mehrwert sein, oder stehe ich einfach darauf Frauen zu ‘belehren’?
4) What the fuck am I actually doing to support the sisters cause?“