Sich selbst lesen.

Diaspora Reflektionen

*Vorwort: Der folgende Text ist eine kurze Assoziation, ein in Erinnerungen schwelgen. In 5 Minuten heruntergetippt, als ich ein Foto auf Instagram teilen wollte.

Spontan. raw. fließend. Eine Schwester überzeugte mich eindringlich davon den Text auch auf meinem Blog zu teilen. Diesen und einen anderen, den ich ebenfalls bald teilen werde.

Danke an dieser Stelle an diese wundervolle Sis ❤

eminönp

Die im türkischen gängige Frage „Weiß derjenige der viel reist mehr, oder jener der viel liest?“ beantworte ich immer mit „beides!“Und beides formt(e) mich.

Beides macht mich zu der Person, die ich bin und nur weil ich der Veränderungen die beide in mir auslösten Zeugenschaft ablegen kann, kann ich beides nicht gegeneinander aufwiegen. Von Zeit zu Zeit überwiegt mal das eine, mal das andere. Und voller Aufregung sehe ich meiner Seele bei diesen Entwicklungen zu.

Schon morgen will ich besser sein als heute. Jeden Tag ein Stückchen mehr in Richtung…

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Ein Debattenbeitrag von Siempre*Antifa Frankfurt

PLÄDOYER FÜR DIE REALITÄT STATT STUMPF IST TRUMPF

Ein Debattenbeitrag von Siempre*Antifa Frankfurt

Die kürzlich in „Analyse und Kritik“ erschienene Replik der Phase2-Redaktion auf die in der Januarausgabe enthaltenen Texte, die sich mit dem Thema Imperialismus beschäftigten, schließt mit dem Satz: „Denn der modernisierte Antiimperialismus kann kein Debattenpartner, sondern lediglich politischer Gegner sein.“ Bereits die bloße Erwähnung von Anti-Imperialismus scheint zu stören und soll in Misskredit gebracht werden.Eine Kritik an den angebotenen Thesen setzt aber voraus, dass man sich mit ihnen auch inhaltlich auseinandersetzt hat. Die fehlt jedoch, ebenso wie eine wirkliche Begründung für dieses Urteil.

http://lowerclassmag.com/2016/05/plaedoyer-fuer-die-realitaet-statt-stumpf-ist-trumpf/

Womanhood

wenn weiße keine argumente haben, werden sie beleidigend… aber gönnen wir ihnen doch, das sie ja ach so rational sind.. wir sind halt noch menschlich

Diaspora Reflektionen

Seit ich denken kann bin ich von Frauen umgeben, die im Stillen leideten.

Weil sie Frauen sind im Allgemeinen, weil sie Frauen of Color, muslimische Frauen sind im Speziellen.

Warum ich so verdammt allergisch auf den Begriff „Opferrolle“ reagiere fragen sich bestimmt einige.

Weil hinter dieser Denke ein historischer Schmerz liegt, der vor allem uns Frauen besonders hart trifft.

Angefangen von meiner Großmutter, die kürzlich verstorben ist, bis zu meiner Mutter, meiner Tante, meinen Cousinen, Freundinnen. Es gibt Dinge, die können nur Frauen, Dinge, die können nur muslimische Frauen, Dinge,die können nur Frauen of Color nachvollziehen.

Vermutlich empfinden manche meine Reaktionen auf den Begriff „Opferrolle“ als garstig. Vermutlich haben Leute die mich noch nie live getroffen haben den Eindruck ich sei harsch. Meine Härte kommt aus meiner Sensibilität. Aus meinem Zeugnis der vielen Wunden der Menschen die unter den vielen Einflüssen von Kapitalismus, Sexismus und Rassismus leiden. Weil ich weiss…

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