Anarchist Peopel of Color

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Ausnahmezustand

Bandbaz:

Ich liebe den Herbst!

Herbst ist anders als Sommer oder Winter. Er ist ein Kampf. Ein Kampf zwischen zwei unterschiedliche Stabilitäten.

Also Herbst ist Instabil. Ein Revolution. Und genau dafür liebe ich ihn.

(achtung: ich mag Winter mehr als Sommer. Just for your info in case of too much interpretation)

Anarchismus und Krawall

Rot und Schwarz in anarchistische Fahne haben für mich einige Bedeutungen: (es ist mir völlig egal ob sie die historische echte Bedeutungen entsprechen)

Rot ist die Kollektivität, Empathie, Solidarität, Selbstreflektion, kritisches Bewusstsein und Liebe

und Schwarz ist Revolutionäre Lust und Magie, Mut und die Leidenschaft. Kreativität und Spontanität. Energie und Kraft, was zu ändern, zu bewegen, und bei Bedarf zu zerstören.

Ich versuche immer mein Privatleben (Warum gibt es eigentlich so ein Wort? Leben ist doch Leben. Was ist denn „Privat“leben? Oh Gott ich bin so deutsch geworden!) Ja.. Ich versuche immer mein Privatleben Rot/Schwarz zu leben. Das macht mich glücklich. Und das gibt mir Kraft, diese Idee nicht nur Privat zu leben sondern auch in meinem sozialen Umfeld zu verteilen und verbreiten. Leider ist in meinem sozialen Umfeld nur zu wenig Raum für Rot! (obwohl die alle Zecken sind wie ich. Aber die sind meistens irgendwie auch anders!) Individualismus hat eine lange Geschichte in Europa und hat sehr tief in der deutsche Gesellschaft platz genommen. Generationenlange Kapitalismus und liberale Demokratie haben eine schöne Gefängnis wie ein fünfstern Hotel geschafft, in der Menschen in ihre Wohlfühlzellen frei, sicher, und getrennt leben.

In meinem Umfeld geht es noch! Ist zwar schwierig aber es geht. Aber ein bisschen weiter draußen.. auf der Arbeit.. auf der Straßen in Stadtzentrum.. Katastrophe! gar kein Platz für Rot.

Selbst in meinem linken Freund*innenkreis vergesse ich manchmal, dass die Selbstverständlichkeit von Kollektivität (ich bin halt so aufgewachsen) für viele Freund*innen gar nicht so Selbstverständlich ist sondern eine dauerhafte innere Kampf mit sich. Eine Herausforderung. Sie wissen es zwar zu schätzen. Aber Hotelzellen zu verlassen ist auch nicht so einfach.

Zum Glück war für mich nur eine Zelle in so ne dreistern Hotel reserviert. (zwei Stern im Krieg verloren.) Ich fand es unfair und wollte in fünfstern Hotel einzuziehen. Also habe meine Sachen gepackt und bin los gegangen. Die haben mir aber keine echte Zelle gegeben, wie ich das in den Werbungen gesehen hatte. Nur eine alte geschimmelte. (Ja. Ich habe Migrationsvordergrund)

Also

Wenn für Rot kein Raum mehr bleibt, bleibt dann nur Schwarz. Und schwarz ist Militant.

Militant und Zerstörend. Zerstört alles um sich herum. So Wild und so Regellos. Denn Schwarz ohne Rot ist ein Paniksituation. Ein Ausnahmezustand.

Ich muss jetzt kurz eine Geschichte erzählen.

Ich erinnere mich an einer Situation in den Gebirgen nördlich von Teheran. Vor etwa 8 Jahre. Wir waren Zwei Menschen. Das Wetter ist schlecht geworden. Es gab hohe Blitzgefahr. Der Weg zur Hütte war lang. Wir haben uns entschieden, eine Höhle im Schnee zu graben, um die Nacht da drin zu überwinden. Es hat etwa eine Stunde gedauert bis den Raum groß genug für Zwei Menschen war. Wir gingen rein und haben die Eingang mit unsere Rücksäcke dicht gemacht, damit kein Wind und keine Kälter rein kommt. Wer das mal gemacht hat, weiß dass mensch nirgendwo besser schlafen kann als in einer Schneehöhle. Da gibt es absolute Ruhe. Egal was draußen passiert (Hoffentlich ist die Höhle nicht zufällig in einer Lawinengebiet!) es kommt kein Wind und keine Geräusche rein. Einfach absolute Stille. (ja ja, ein bisschen Nass und nervig… ja okay, gebe ich zu. Es ist einfach scheiße, kalt, eng und nass)

4Uhr Morgens war der Druck in meiner Blase großer als die Kälter draußen. Also ich musste raus.

Ich bin aus meiner Schlafsack raus gekommen, die Rücksäcke zur Seite geschoben, und gemerkt, dass die Eingang zu geschneit wurde. Eine Sekunde kurze Pause, um der nächste Schritt zu

überlegen. Ich habe erst versucht mit meine Hände die Schnee weg zu drucken und die Eingang wieder frei zu machen. Das hat nicht geklappt. Mit den Füßen. Auch nicht. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich nicht gut atmen kann. Es gab zu wenig Sauerstoff im Raum. Panik. Der Freund erzählte erst jetzt, dass er eine Blutkrankheit hat und zu wenig Sauerstoff für ihn sehr gefährlich ist. Also er sollte sich lieber gar nicht bewegen. Panik. Ich habe versucht mit Hände und Eispickel, so weit wie möglich, nach draußen zu graben. Nur Schnee. Atemnot. Panik.

Ab dieser Moment war alles was ich gemacht habe, nicht mehr überlegt, gedacht, logisch oder gar bewusst. Ich habe mein Kopf nach oben im Schnee gesteckt (wallah kein Metafa!) und versucht mit meinem Körper ein Weg nach draußen zu öffnen. Fast auf die Beine aufgestanden. Immer noch war überall nur Schnee. Wut! (Wie kann das bitte Wahr sein?! Das bedeutete, dass es innerhalb 6 Stunden über 1,7m geschneit hat.) Noch ein Schritt höher und Yes! Kopf ist raus! frische Luft, kalte Wind und eine schöne scheiß Wetter mit Sturm und Gewitter. Hatte mich noch nie in den Gebirgen so über Gewitter gefreut.

Ja. Paniksituation. Ausnahmezustand. Darüber wollte ich erzählen.

Wir haben ein Extra-Kraftquelle, der erst aufwacht, wenn rote Alarm eingeschaltet ist.

Die Entscheidung, mit dem Kopf ein Loch im Schnee zu bohren, habe ich nicht so komplett unbewusst und Plötzlich getroffen. Vorher lief ein Dialog/Auseinandersetzung in meinem Kopf zwischen der Erfahrung/Vernunft und der neuen Panik-Kraftquelle. Ich nenne die einfach so (wirklich nur einfach so!) Rot und Schwarz:

S: oh Gott oh Gott oh Gott wir haben kein Luft mehr.. Hilfeeeee.. mach schnell ein Loch im Dach.

R: nee nee bist du Verrückt? Wir wissen gar nicht wie viel es geschneit hat. Vielleicht kommt ganze Dach runter und wir werden begrabt.

S: druck dann mit dem Arsch in Schnee.. vielleicht wird ein Weg auf.

R: 😐

S: okay dumme Idee.. mach dann doch schnell was.. HILFEEEEE

R: ich glaub wir sollen einfach ruhig bleiben. So in voller Aktion brauchen wir viel zu viel Sauerstoff und das ist gerade nicht gut.

S: AAAAAAAAAAAA [Angst] halt einfach die Fresse und geh weg. Ich mach‘s jetzt alleine.

R: was machst du denn?

S: Raus schwimmen. Wie die Regenwürmer.

R: AAAAAAAAAAAA hast du alle? Du bist doch kein Schneewurm!

(S versucht R umzubringen und druckt sein Hals. R sagt aber zwischendurch die letzte Wörter)

R: aber… wenigstens… Regenjacke… Kapuze.. zu …

als ich aufgestanden war und immer noch nur Schnee gesehen habe:

R: [Frustration] Wir sterben! hier gibt’s sogar noch weniger Luft.

S: [Wut] Das kann nicht sein. Ich mache jetzt alles Kaputt.. Noch ein Schritt.

Und es hat funktioniert.

Panische Angst und Wut waren die rettende Quellen. Und natürlich auch die letzte vernünftige Wörter von erfahrene R. Ohne Angst wären wir da geblieben, mit der Hoffnung, dass jemand uns findet und rettet. (sehr unwahrscheinlich) und ohne Wut in der letzte Moment, wäre ich frustriert und hätte aufgegeben.

Ich glaube die Gesellschaft hat auch so ein Kraftquelle für Paniksituationen. Mit „Gesellschaft“ meine ich hier die gesamte Weltbevölkerung. Die Menschheit.

Was diese Kraft macht, ist nicht vorhersehbar. Auch nicht unbedingt beste und effektivste. Kann sogar schaden kosten. Aber Ich lebe jetzt noch!

Krawallmomente sind wichtige Momente.

Die Hotelzellen haben zwei Seiten. 1-Niemand darf in deiner Zelle. 2-Du darfst in niemanden Zelle.

Also keiner stört deine ruhe und dein Eigentum (wie auch immer es definiert wird). Und du störst keinen.

Nur in dem Moment, wenn ein Mensch einfach so wahllos und random ein Auto (nur Beispiel. Bitte nicht als Provokation verstehen) von einem anderen ohne irgendein Muster (z.B. teure Sportauto oder so) anzündet, wurde der einzige Regel dieses Gefängnis grundsätzlich und hundertprozentig überschritten.

ja.. nicht in einer sanft und solidarische Art und Weise. Aber immerhin!

Vielleicht spricht das nur von einem Ausnahmezustand und gesellschaftliches Panik in der Welt.

So Schafft Schwarz halt wieder Raum für Rot. Oder halt nicht!

Eigentlich sehe ich mehrere Zeichnen von Ausnahmezustand.

Terrorismus, Rückkehr von rechtsextremen während der mitteextremistische Apokalypse in globale Norden/Westen, Trump, Ryanair an sich (ohne Witz 😀 Wer hätte Parodie von Kapitalismus besser machen können? ich finde Ryanair einfach großartige Selbstparodie)

wie gesagt. Die Panik-kraftquelle ist halt so. bringt plötzlich ganz viele neue zerstörende Ideen. Meisten davon sind sogar tatsächlich dumme Ideen. (Loch im Dach zu bauen? mit dem Arsch in Schnee drucken?)

Wichtig ist: eine Rolle zu übernehmen.

Das kann vieles sein. Wut, Angst, die letzte Wörter von Vernunft und Erfahrung, alle sind wichtig.

Je nachdem in welcher Position ich bin und welche Ressourcen und Fähigkeiten ich habe, kann ich mir entscheiden was für eine Rolle ich am besten spielen würde.

Aber Fakt:

Die Welt ist in Panik und sagt laut: so geht es nicht mehr.

G20 Proteste in Hamburg

Lass uns erst wenigstens mit uns selbst ehrlich sein. Wir wussten alle was „Welcome to Hell“ bedeutet. Und wir wollten das.

Es ging nicht um irgendwelche politische Entscheidungen in Bundestag. Es ging um G20.

Um Verantwortung für Weltchaos. Um Verantwortung für Kriege mit über Millionen Opfer. Verantwortung für Staatliche Terror. Für auf der flucht ertrunkene Menschen. Für Postkolonialismus und weltweite Ausbeutung. Friedliche Tanzdemo mit vegane soli-Cupcakes wäre einfach zu lächerlich gewesen. Wäre eigentlich eine Beleidigung und gewaltvolle Provokation gewesen gegenüber Menschen, die wegen der Entscheidungen von diesen Politikern im Krieg oder Armut leben müssen. (genau wegen der selber Politik haben wir überhaupt die Möglichkeit, dagegen friedlich in Sicherheit und Reichtum zu protestieren und gegen Cupcakes zwei Euro zu spenden.)

Wir wollten, dass es eskaliert und es sollte auch eskalieren. Polizei war nur zu Dumm und hat uns geholfen, dass es schnell wie möglich eskaliert. (Und ja.. keine Frage.. Gewaltvoll. .. dafür wird sie ja sogar ausgebildet und bezahlt.)

Die Proteste an sich sehe ich als ein große Erfolg.

Alleine dieses Film „NoG20 vs. Beethoven“ ist ein Erfolg. Und es mach mir so eine große Freude.

Auch die Freund*innen, die nicht in Europa leben haben sich tierisch darüber gefreut. https://www.youtube.com/watch?v=5RLT2sBXNI0

Ich bedanke mich dafür bei alle anwesende Rioters. Insbesonderes bei Krawall-touristen, denn sie haben Dekonstruktion von der gewaltvolle Welt[un]ordnung verstanden. (auch wenn nicht mit einer politischen Bewusstsein verstanden)

Ich bin aber auch frustriert.

Die deutsche wohlhabende Linksautonome (in meiner Näher halt) sind so Alman, dass sie sogar Unordnung mit ordentlich vorgeschriebene Regeln schaffen wollen. Rewe ist Feind, Tante-emma ist

Freund. Mercedes ist böse, Golf ist okay. Banker und Politiker sind Schuld, weiße klein-hetero-mittelschicht-Familien die arbeiten, konsumieren, nur mit andere weiße zu tun haben und die Klappe halten (und mal auch vielleicht heimlich Rechts- und Linksextremismus gleichsetzen) sind okay. Es wird nicht gesehen, dass die deutsche Gesellschaft weltweit eine super privilegierte Gesellschaft ist.

Bei erste echte Unordnung – nämlich ein brennendes Auto, die mal kein Sportauto ist sondern einfach ein kleines Auto! – rasten sie aus und distanzieren sich sofort davon. (es hätte mein Auto sein können /Känguru)

Sie haben Angst davor, mit „Krawall-touristen“ in einem Topf gesteckt zu werden und dadurch ihre super schönes Bild in der Mitte-extremist-gesellschaft zu verlieren. (wer hat uns verraten?)

Oder sie sagen: Das ist aber sinnlose Wut und Krawall. Die arbeitende Kleinfamilien können nichts dafür, dass die Polizei die Demo nicht laufen lässt.

Aber ihr habt das Spiel falsch verstanden.

Der Wut ist nicht nur an Reiche, Banker und Politikern gerichtet. (das wäre allerdings strukturell Antisemit) sondern auch an Ignoranz und Mitte-extremismus.

Oder sie haben Angst, dass die Staat die Sache als Ausrede benutzen würde, um mehr Geld in Repression gegen Linke zu investieren.

Aber ganz ehrlich!

Wenn mensch die Macht der Staat grundsätzlich ablehnt, ist mensch grundsätzlich gegen der Staat. (oder habt ihr das nicht ernst gemeint?)

Wenn mensch grundsätzlich gegen der Staat ist, macht mensch auch ab und zu was gegen der Staat. (oder lass uns lieber warten. Vielleicht hat die Staat selber irgendwann kein Bock mehr?)

Wenn mensch was gegen der Staat macht, wehrt die Staat sich ab. Und zwar mit voller Kraft. (das ist aber jetzt echt scheiße! Das wollten wir in unsere Demokratie nicht!)

Also wenn die Staat in nachfolge von „Welcome to Hell“ mehr in Repression investiert, ist es ein Zeichen von Erfolg für Linksautonomen gewesen. Es heißt Linksautonomen haben geschafft der Staat zu zeigen, dass der Macht der Staat nicht unberechenbar ist.

Aber die, die sich jetzt über sinnlose Unordnung aufregen..

Ihr habt mich frustriert.

Ihr seid die Winterhasser*innen, die sich aber im Sommer beschweren, dass es zu heiß ist.

Ihr entscheidet euch zwischen Sommer und Winter ganz klar für Sommer. Wollt aber nur ein bisschen kühlerer Sommer, während Menschen in den anderen Orte auf der Erde von der Hitze brennen.

Ich freue mich aber auf Herbst. Und hole meine Klamotten raus. Das wird lange dauern.

(was nehme ich für Klamotten? Da fängt erst meine politische Ansichten an. Als eine kleine Empfehlung würde ich zum Beispiel folgendes nennen: kritisches Bewusstsein so wie Critical-Whiteness und kritische Männlichsein, Queerfeminismus, Vernetzungen, Communities, Empowerment, intersektional sehen und denken, usw.)

Robert Kurz – Die antideutsche Ideologie

https://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/die-antideutsche-ideologie-127-127-detail

auch die kurz kenner, sind vorsichtig bei vorgehen gegen diese sektiriker.. den diese sekte ist in wirklichkeit eine socke in dem eine weitere sekte(sozialdemokraten, inklusive stalin als sozialdemokrate theoretiker) eine politisch scheinende staat zur gleichmachung nutzen. doch dieser staat der solche widersprüche hervorbringt ist der selbe religiöse staat wie in der feudal gesselschaft nur hat es sich seine arme und beine entledigt und bedient sich an den proletarischen händen der lohnabhängigen um zu sprechen. dieses zustand lässt einem gegen socken kämpfen, wenn mensch gegen antideutsche vorgehen möchte. da ist der kampf gegen die obrigkeitgläubigkeit damit die leute ihren händen aus den socken zu ziehen, sinnvoller.

israilische komunismus

das was hier angeblich israilische komunismus sein soll:
erstens komunismus in dem mensch sich auf „rasse“ und religion beruht. wie geht den das?
 
und dann kommen solche zitate, die nur in der permanenten penetranten widerholung solche aussagen, irgendwann nicht mehr anecken könnten. den wie können den menschen ihre rechte verspielen? gesselschaft der hunger mit gesselschaft der leid zu vergleichen und produktion mit solidarität, welche miteinander nichts zu tun haben, errinernt eher an bernsteinische sozialimperialismus vor dem erstenweltkrieg, wo die erfinder der zionismus auch ideologisch herkommen. ob den solidarität an arbeit verbunden wäre, a la „arbeit macht frei“, ein spruch den broder auch ganz gut findet, zeigt widerrum die nähe von sozialdemokraten mit fachos. kapitalismus ihre errungenschaft und der glaube, das der weiße working class hero, das licht in die welt bringt, ist genauso eng mit kantischen rassentheorie verbunden, wie die jenigen, die den leid in globalen süden unabhängig zu den kriegen und abhängigkeitsverhältnisse des globalen nordens. diese unumstößlichen realitäten versuchen hier aber jene als anders darzustellen, welche sicher keine historisch materialistischen analysen haben, sondern viel mehr für gottesstaat kämpfen, ob nun das iranischen gottesstaat oder das israilische oder das saudische oder die usamerkanische.
 
den deutschenjihad erfunden von deutschen kaiser wilhelm der zweite wird bis heute über Gesselschaft für internationale zusammenarbeit und seine europäische töchter forgeführt. fachismus ist nicht ohne seine finanzielle untersützer zu sehen. genau das war eben marx kritik der politischen ökonomie, das diese als getrennt von einander dargestellt werden, aber eben aus historisch materialistisch analyse diese nicht von einer zu trennen sind. doch sind eben rassisten auch in mantel von komunismus oder anarchismus der meinung, das es die kommune nur für ihre eigene „rasse“ doch nur geben kann. mögen diese sich für ihre rassenkommune biete freischuften. ich streike!
 
„Und keinesfalls erwächst den Palästinensern irgendein Recht aus der Tatsache, daß sie zuerst da waren. Einer Gesellschaft, der Hunger kein Grund ist zur Produktion, kann auch das Leiden kein Grund sein zur Solidarität. Es ist die Ideologie, die mit der Unmittelbarkeit des Leidens agitiert, die aus dessen fragloser Evidenz Sinn zu schlagen sucht, sei es im Sinne von Caritas oder Amnesty International, sei es im Sinne der Freunde des palästinensischen Volkes für den Israelhaß der Antisemiten wie für den Islamfaschismus dieses Volkes“

deutscher idealismus mad in israil

auf diese israilische onlinezeitschrieft finden sich rupriken wie:
https://haolam.de/de/RealApartheid-News/index.html %5Bstand: 21.5.2017] unter dennen solche schlagzeilen aufgelistet werden:

SchockVideo: Baby im Kinderwagen von Terroristen angegriffen
-[VideoNews] Parlamentarier? Arabische Abgeordnete militant gegen betende
-Juden
Samaria: Jihadisten schießen auf Krankenschwestern

diese artikeln, wie z.B. auch hie reins über Jutta ditfurd: https://haolam.de/artikel_29331.html %5Bstand: 21.5.2017]
haben in etwa die qualitätsstandarts, von einem schulzeitschrieft. viel zu viele behauptung. da gehts nicht mehr um existenzrecht von israil, sondern, dass alle auf der ganzen welt antisemiten sind. mensch muss da mal auf der seite etwas rumrollen. und es wird deutlich, was für ein bild einem vermittelt werden soll: nämlich der des bösen arbischen mannes. echt peinlich, das sich da keiner juristisch währt.

aber es gibt auch intellktuell geschriebene texte, wie:
http://www.ca-ira.net/isf/beitraege/isf-kommunismus.israel.php
zitat aus dieser: „Und keinesfalls erwächst den Palästinensern irgendein Recht aus der Tatsache, daß sie zuerst da waren. Einer Gesellschaft, der Hunger kein Grund ist zur Produktion, kann auch das Leiden kein Grund sein zur Solidarität. Es ist die Ideologie, die mit der Unmittelbarkeit des Leidens agitiert, die aus dessen fragloser Evidenz Sinn zu schlagen sucht, sei es im Sinne von Caritas oder Amnesty International, sei es im Sinne der Freunde des palästinensischen Volkes für den Israelhaß der Antisemiten wie für den Islamfaschismus dieses Volkes“
wo solidarität mit palestinensern ilegetimisiert wird. dies wäre, laut den antisemitismus definitionen, der israilischen regierung, eben dieses definitionen sehr nahe. demoniserung, enthumanisierung, deligetimisierung, doppelstandart. zwiechen sozialdemokratische intellktuelle, wie Bernsein und die deutsche bevölkerung die für nation schreit, ist insofern ein unterschied, das die einen wissen was sie machen, die anderen aber nach 40 stunden woche, die zeit dafür dann doch öfters nicht nehmen können. wer so ein müll schreibt, und es als wissenschaftlich vermantelt, hat mehr mit heideger gemein, als mit linken intelltuellen. welches menschenbild, wird den hier vertreten? das ist typisch deutscher idealismus, eine nicht verstandene franzözische materialismus.. kopie von gedanken anderer, aber eben doch gegen die gleichberechtigung.

diese sozialdemokraten, sind flexibele carieristen, die in bilde, einer stalin, eines maos oder auch eines schröder oder netanjahus auftauchen können. das was sie eint ist der kolonialismus der gesselschaft. das was sie als emanzipation verstehen, ist ein emanzipationsbegriff aus dem 18 jahrhundert, wo menschen von oben befreit werden sollen. kleinfamilienmodelle sollen als als kleinste kolonien der bürgerlichen staates perfekte staatsbürger schaffen. und die wirtschaftsstandpunkt steht in mittelpunkt der gesamtlogick, in dem angeblich für sozialismus oder für komunismus ausbeutung statt findet. wenn der weg zu komunismus oder sozialismus über berge von menschen leichen gehen, auch wenn diese durch grenzregime unsichtbar gehalten werden, führt diese weg tiefer in die barberei, als richtung fortschritt.

Die Welt ist meine Bühne

Improvisations-Theater, dieses Begriff ist eine Beleidigende Umschreibung für mein Alltägliches Leben. Das aneignen von Wissen und Handbücher um diese im Alltag für das Überleben zu nutzen ist mein Alltag. Während die Kontrolleure sich zu dritt vor einem aufstellen und Mensch nicht auf die Fragen der Kontrolleure unwichtige Antworten gibt, während Mensch auf dem richtigen Moment wartet, um durch die Kontrolleure springen zu können. Und dann auch noch abchecken muss, dass nicht einer der Passanten sich dir in den Weg stellt. Gleichzeitig eine Berechnung von Ankunftszeit der Bahn an der Haltstelle, wie lange die Tür braucht um aufzugehen. Und go! An den großen Körpern vorbei, durch die Passanten, die Tür ist offen und die Treppen hoch gelaufen. Jetzt erst mal zu nächste Haltstelle laufen. Ja das ist mein Leben. Und auch wenn ich jetzt in der Uni sitze. Mein Studierendenausweis ist bei meiner Brudis besser aufgehoben.

Im Folgenden werde ich die Absurdität des Privilegierten Lebens darstellen(1), die an den Unialltag herrschenden Widersprüche analysieren(2.a) und wie und was dies mit mir macht beschreiben(2.b). ebenfalls einige Tipps für den Alltagskampf(3). Anschließend werde ich es in einen Gesamtgesellschaftlichen Kontext setzen.(4)

1.        Die Absurdität des Privilegierten Lebens

Kennen-lern Spiele und „Body-Persussion Rytmen“ sollen Körper und stimme lockern, Vertrauen in sich wecken und Vertrauen zu Gruppen-Mitglieder aufbauen. Ein Beispiel: Bei dem Spiel „Whiskymixer“ wird dieses Wort von jedem Spieler im Kreis nacheinander wiederholt, bis die Richtung, in der das Wort „weitergegeben“ wird durch den Begriff „Messwechsel“ geändert wird. Dann wird bis zum nächsten Richtungswechsel „Waxmaske“ weitergegeben. Ein Versprecher wird durch das Umlaufen des Kreises sanktioniert. Bei erhöhter Geschwindigkeit werden hier das Hören auf den Mitspieler und konzentriertes, deutliches Sprechen gefördert. Durch die Schwierigkeit der Worte funktioniert das Aussprechen nicht immer ganz reibungslos, was in Bezug auf Gruppendynamik zu einer lockeren und heiteren Stimmung führen soll. Eine weitere Übung: Ein anderer Teamkollege die Nachricht „Zilinski ist tot“ zu überbringen. Zuerst in einer beliebigen
Stimmungslage, wodurch das spielen einer Emotion mit Stimme und Körper geübt wird. Im nächsten Schritt wird diese Übung erweitert, in dem man die Stimmungslage, mit der einem die Nachricht überbracht wird beim eigenen Überbringen aufgreifen muss. Dabei wurde man zum ersten Mal mit einer Grundprämisse des Improvisations-Theaters konfrontiert: Der unbedingten Annahme und Weiterführung der Idee, die ein Mitspieler einbringt.

Oder: Zwei Partner sich gegenüber stehen und gemeinsam beim sprechen Sätze entwickeln, wobei offen zu Tage trat, dass Improvisations-Theater nur durch das „Zusammen“ funktioniert. Eine weitere Übung war die „Fernbedienung“. Hierbei besitzt ein Partner eine imaginäre Fernbedienung, der andere muss eine Idee spielen. Sobald der erste Partner die Fernbedienung benutzt, muss der andere in seiner Position erstarren und aus dieser heraus eine ganz andere Idee spielen.

Neben diesen angerissenen Übungen gab es noch einige weitere, die zum Training oder zum tatsächlichen aufführen durchgespielt wurden. Wie eingangs bereits kurz erwähnt, wird also beim Improvisations-Theater nicht das geprobt, was man auf der Bühne spielt, sondern wie man es spielt.

Beobachtet Mensch allerdings nicht nur den Wald sondern guckt Mensch sich mal die einzelne Bäume an, so kann Mensch aus dem konkreten verhalten der Teilnehmenden also ihre Unfähigkeit zu Kreativität, Spontanität, Emotionalität oder ästhetischen handeln, eine Frage sich stellen dürfen: Was können diese Menschen mit Improvisations-Theater anfangen?

 

2.a.        Die an den Unialltag herrschenden Widersprüche analysieren

Während der oben genannten Improvisation-Versuche sind unzählige rassistische, hedroseixistische oder sonst diskriminierende Handlungen geschehen. So Lag ich mich bei jeder Gelegenheit auf eine Bank und versuchte einzuschlafen zumindest abzuschalten. Den die Tage vorher waren hart und die kommenden Tage werden noch härter. Keine Wohnung, kein Geld, kenne kaum Leute in der neuen Stadt. Während Mensch als betroffene entweder sich abgrenzen muss um weniger diskriminierende verhalten abzubekommen oder vor Müdigkeit gar nicht erst an den öffentlichen Diskusionen teilnehmen kann, müssen Kompliz_Innenschaften von weißen oder Männern gebrochen werden, den sonst bleibt das „copy & paste“ Leben fortbestehen. Auf der anderen Seite sehe ich Leben von Menschen wie der Pennende ich. Wie in einem Western Film wo der mexikanische typ immer als faul mit seine große Strohhut am Straßenrand schläft oder der böse wicht ist, kämpfe ich gegen die Vorurteile und letztendlich wird der weg den ich gehe ein harter weg mit der Machete in der Hand durch dem Dschungel sein, an dessen Ende einige verantwortliche Köpfe fallen werden. Und so verharre ich an Orten, an dem mein Existent abgesprochen wird.

 

2.b.     Wie und was dies mit mir macht

Ob nun Leute wegen Hautfarbe, Aussprache oder Namen anders behandelt werden oder ob migrantisches Wissen oder Frauen-Wissen nicht als solche benannt und natürlich auch nicht als solche verstanden werden, regen mich nicht mehr auf. Prägend ist für mich immer wieder, wenn eine Auflistung von Philosophen kommt und die sind alles Leute aus den Kolonial-Ländern. Überhaupt die Annahme das eine Person es wert ist als Macher von diese und jene Theorie benannt zu werden, wo das menschliche Gedächtnis bekanntermaßen kollektiv ist, ist Produkt einer verlogenen bürgerlichen Gesellschaft. Unter all den „copy & paste“ leben, weiß der eine nicht ob es dem anderen vlt. genauso geht. Den wer von den Workshop Teilnehmern, macht sich kopf über die Wohnungslosigkeit eines Mitstudis. Also auch ich höre auf zu fragen, welche Betroffenheit meine Mitstudis haben und trennte mich von ihnen.

3.        Einige Tipps für den Alltagskampf

Wie bei jeder aktiven Interaktion mit seiner Umwelt, wie bei jedem Prozess, bei dem man sich entscheidet die Rolle des Subjekts statt des Objekts einzunehmen bedarf es auch, oder gerade, bei künstlerischer Praxis verschiedener Kompetenzen, die einem erst eine aktive Haltung ermöglichen.

Als erstes bedarf ist die Notwendigkeit Entscheidungen treffen zu müssen und somit Verantwortung für sich und das Umfeld zu übernehmen. Um erwünschte Resultate zu erhalten, wie das entkommen vor Kontrolleure in der Bahn, sind neben wissen über die Funktion der Kontrolleure, damit einem Schuldgefühle nicht von vornerein handlungsfähig machen, auch wissen über gesellschaftliche Strukturen notwendig. Z.B. religiös internalisierte Schuldgefühle die eine Selbstversklavung ermöglichen sollen oder das wissen über den Rassismus und Klassismus in der Gesellschaft. Den sonst könnte ein Rassist oder Staatstreue Obersklave sich dir in den Weg stellen um den Kontrolleuren zu helfen, ohne dass du gesunde widerstand ausübst. Mensch muss wissen, dass Kontrolleure weder gut noch böse sind, sondern eine Funktion ausüben. Mensch muss  wissen, das Gastarbeiter den Bahnhof gebaut haben, in dem der Zug einfährt. Mensch muss wissen das die Einschränkung des Zugangs zu öffentliche Verkehrsmittel ein Diebstahl der Bevölkerung und Umwelt gegenüber ist. Mensch muss wissen das „Schwarzfahren“ aus rassistischen Gründen Schwarz negativ besetz und du es nur positiv besetzen kannst, wenn du die Kontrolleure möglichst geschickt austrickst. Z.B. kannst du Kontrolleure laut darauf ansprechen, warum sie immer zuerst die Schwarzen Menschen kontrollieren, oder warum sie dich so laut und aggressiv ansprechen. Du musst verstehen, dass die Welt eine Bühne ist und du das Spiel umdrehen kannst. Das Theater Stück der Kontrolleure lässt sich einfach auflösen, wenn du sie nach ihren Ausweis fragst oder durch das laut werden, dich nicht beschämen lässt, sondern die Aufmerksamkeit der Massen nutzt um sie in eine beschämende Situation zu bringen. Integriere die Bühne in dein werk anstatt dich in das spektakel integrieren zu lassen.

  1. Gesamtgesellschaftlichen Kontext setzen

    So interessant Methoden der Wissenserarbeitung an den Universitäten sind, so losgelöst sind sie von der gesellschaftlichen Realitäten, wenn betroffene der gesellschaftlichen Verhältnis nicht als Subjekte sondern als Objekte angesehen werden, welche durch eine intellektuelle Elite überhaupt erst in eine Subjekt Position gebracht werden muss.

    Das Bildung System unterworfen einer kapitalistische Profitmaximierungslogick, an den viele von vorne rein ausgesiebt wurden und einer immer kürzer taktierten Aussiebens Druck durch Prüfungen und Hausarbeiten den Unialltag bestimmt, kann keine antworten auf die gesellschaftlich vorhandenen Widersprüche entwickeln. Es ist selbst ein Widerspruch, Spaltungspunkt für die Bevölkerung und parasitär widerstandwissen gegenüber.

    Das was an der Universität als Disziplinierung die Menschen von sich Entfremdet, ist innerhalb diesen Institutionen Immanenten Herrschaftsmechanismen nicht lösbar, weil den bemächtigten die Notwendigkeit zur der entscheidende Handlung fehlt. Die Teilnahme an ritualförmige Veranstaltungen und das Reproduktion von Texten lässt keinen handelnden Subjekten mit einem freien Willen zu. Viel mehr werden Soldaten für die herrschende Ordnung erzogen.

    Mein dargestellter gegen perspektive ist Alltagskunst, den Alltagsgewalten entgegensetzend. Als Ort des Lernens, das Ort des Geschehens zu wählen und anstatt „copy & paste“ Inspiration und Poerty.